Juncus effusus

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Juncus effusus L.

Juncaceae

Lebensform: Gras

Standort: Sonne   4

Bodenfeuchte: feucht bis Bodenfeuchte: nass

Bodenart: Lehm - Bodenart: Ton - Bodenart: lehmiger Ton

Blattstand: wechselständig
Blatt: Immergrün

Blattform: lineal

Blattgliederung: einfach

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>sechsz&auml;hlig
Frucht: fachspaltige Kapsel

165B / 92481f 

Knospenanordnung: B&uuml;schel

Bl&uuml;te: keine Angabe
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Liliopsida
Subclassis:
Commelinidae
Superordo:
Juncanae
Ordo:
Juncales

Juncus effusus, umgangssprachlich Flatter-Binse, ist ein rhizombildendes Gras.

Namensherkunft

Juncus effusus wurde 1753 von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Taxonomie

Juncus effusus ist eine Art aus der Gattung Juncus, die circa 392 bis 426 Arten umfasst und zur Familie der Juncaceae (Binsengewächse) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Juncus acutus.

Merkmale

Wuchs

Die vergleichsweise langlebigen Gräser werden 40 bis 130 Zentimeter hoch, sie haben einen aufrechten Wuchs und haben einen aufrechten Wuchs. Hauptwachstumszeit ist im Frühjahr. Die Wuchsbreite beträgt 1 bis 1.5 Meter.

Blätter

Juncus effusus ist immergrün. Die einfachen, grünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Sie sind lineal, ganzrandig und parallelnervig. Die Belaubung ist locker.

Blüten und Früchte

Von Juni bis August trägt Juncus effusus braune radförmig sechszählige Blüten die in Büscheln angeordnet sind.

Von Sommer bis Herbst tragen die Gräser gelbe fachspaltige Kapseln die an der Pflanze verbleiben.

Wurzelsystem

Die Pflanzen bilden Rhizome.

Verbreitung

Juncus effusus stammt aus ganz Europa und der Türkei.

Standort

Die Gräser bevorzugen einen sonnigen Standort auf feuchten bis nassen Böden. Das Substrat sollte lehmig, tonhaltig oder lehmig-tonig sein und einen pH-Wert zwischen 5,5 und 8,8 aufweisen. Für eine gute Entwicklung benötigen die Pflanzen eine Oberbodendicke von mindestens 61 Zentimetern. Sie vertragen Temperaturen bis -35°C (WHZ 4) und benötigen eine frostfreie Periode von mindestens 17 Wochen. Die Pflanzen eignen sich für Randbereiche oder Wasserflächen stehender natürlicher Gewässer, natürliche Bachläufe, seichtes Wasser und Sumpfgärten, die Pflanztiefe liegt bei 20 Zentimetern.

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Wasserpflanze

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • geringe Toleranz: salzhaltige Böden, kalkhaltige Böden
  • mittlere Toleranz: sauerstoffarme Böden, zeitweise trockene Böden

Verwendung

Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 30 bis 50 Zentimetern, am besten kommen die Gräser in Gruppen von 5 bis 10 Stück zur Geltung.

Pflege und Vermehrung

Bei richtiger Standortwahl ist kaum bis keine Pflege notwendig.

  • Im Herbst zurückschneiden.

Vermehrung durch Aussaat oder durch Teilung.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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