Impatiens walleriana

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Impatiens walleriana Hook.f.

Balsaminaceae

Lebensform: Staude
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne - Standort: Halbschatten   10

Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: sandiger Lehm - Bodenart: steiniger Lehm

Blattstand: wechselständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: elliptisch

Blattgliederung: einfach

Blütenform: Lippenblüte
Frucht: fachspaltige Kapsel

40C / e7422b 

Knospenanordnung: Büschel

Blüte: keine Angabe
Blütenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Rosidae
Superordo:
Geranianae
Ordo:
Balsaminales

Impatiens walleriana, umgangssprachlich Fleissiges Lieschen, ist eine variable Staude, die meist als Einjährige gezogen wird. Die Blütenfarbe variiert von Weiß über Rot bis hin zu Violett.

Namensherkunft

Impatiens walleriana wurde 1868 von Joseph Dalton Hooker beschrieben und benannt.

Taxonomie

Impatiens walleriana ist eine Art aus der Gattung Impatiens, die circa 312 bis 1121 Arten umfasst und zur Familie der Balsaminaceae (Balsaminengewächse) gehört.

Merkmale

Impatiens walleriana - Blüten

Wuchs

Die Stauden sind vergleichsweise schnellwüchsig und werden 30 bis 60 Zentimeter hoch. Die Wuchsbreite beträgt 30 bis 60 Zentimeter.

Blätter

Impatiens walleriana ist sommergrün. Die einfachen, hellgrünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Sie sind elliptisch, gekerbt und gestielt. Die Blätter haben eine kahle Oberfläche.

Blüten und Früchte

Von Juni bis Oktober trägt Impatiens walleriana lachsrote Lippenblüten die in Büscheln angeordnet sind.

Die Stauden bilden fachspaltige Kapseln.

Wurzelsystem

Verbreitung

Impatiens walleriana stammt aus Tansania und Mosambik.

Standort

Die Stauden bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Standort auf feuchten Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig oder kiesig-lehmig sein. Sie vertragen Temperaturen nur über mindestens 1°C (WHZ 10). Bei der Topfkultur empfiehlt sich lehmige Topferde.

Im Sommer stehen die Pflanzen am besten mäßig luftfeucht. Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Beet (nährstoffreicher Boden)

Verwendung

Geeignet als Kübelpflanze, Bienenweide und als Zimmerpflanze.

Pflege und Vermehrung

Grundsätzlich sind die Pflanzen als wenig pflegeintensiv einzustufen.

  • Für gesundes Wachstum monatlich während des Wachstums Flüssigdünger geben.
  • Im Sommer mäßig gießen, im Winter wenig gießen.
  • Die Temperatur sollte im Sommer bei mindestens 10°C, im Winter bei mindestens 10°C liegen.

Vermehrung durch Aussaat im zeitigen Frühjahr oder durch Grünstecklinge im Frühjahr oder im Frühsommer.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Honigtau, Gallen oder gekräuselte Blätter deuten auf einen Befall durch Blattläuse hin. Abhilfe schafft ein Insektizid oder biologische Schädlingsbekämpfung, zum Beispiel mit Schlupfwespen oder räuberischen Mücken.

Mehlige Absonderungen an Blättern, Blüten oder Früchten deuten auf Raupenbefall hin. Abhilfe schafft das Absammeln der Raupen, der Einsatz eines Insektizids oder biologische Schädlingsbekämpfung.

Blattflecken deuten auf eine Pilz- oder Bakterienerkrankung hin. Bakterielle Flecken sind eher eckig und gelb umrandet, Pilzflecken normalerweise rundlich mit einer Zone mit Fruchtkörpern. Die befallenen Teile sollten entfernt werden, bei einer Pilzerkrankung wird zusätzlich ein Fungizid eingesetzt.

Feine Spinnweben auf den Pflanzen deuten auf einen Befall durch die Rote Spinnmilbe hin. Diese saugenden Insekten treten vor allem in Gewächshäusern auf und können mit Insektiziden oder Raubmilben bekämpft werden.

Verkrüppelte oder entfärbte Blätter und Blüten weisen auf einen Befall durch älchen hin. Dies führt zum Absterben der Pflanze, befallene Pflanzen sollten entfernt werden.

Weiße Flecken auf Blüten und Blättern sowie sich nicht öffnende Knospen deuten auf einen Befall durch Thripse hin. Diese Insekten lassen sich mit guter Belüftung und regelmäßigen Wassergaben zurückdrängen, außerdem können Insektizide oder Nützlinge (Raubmilben) eingesetzt werden.

Honigtau und Schwärzepilze deuten auf einen Befall durch die Weiße Fliege hin. Die schildlausartigen Larven saugen an den Blattunterseiten und können mit einem Insektizid bekämpft werden. Unter Glas kann auch mit Nützlingen bekämpft werden.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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