Fargesia nitida

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Fargesia nitida (Mitford) Keng f.

Poaceae

Lebensform: Gras
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Halbschatten   6

Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: Lehm

Blattstand: wechselständig
Blatt: Immergrün

Blattform: lanzettlich

Blattgliederung: einfach

    

Blütenform: keine Angabe
Frucht: Karyopse

8A / ffd534 

Knospenanordnung: Traube

Blüte: keine Angabe
Blütenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Liliopsida
Subclassis:
Commelinidae
Superordo:
Poanae
Ordo:
Poales

Fargesia nitida, umgangssprachlich Fontänen-Schirmbambus, gehört zu den Gräsern.

Namensherkunft

Fargesia nitida wurde bereits von Algernon Bertram Freeman Mitford beschrieben und benannt, aber erst 1985 von Tong Pei Yi nach einer früheren Beschreibung von Pai Chieh Keng in die heute gültige Systematik eingeordnet.

Taxonomie

Fargesia nitida ist eine Art aus der Gattung Fargesia, die circa 82 bis 89 Arten umfasst und zur Familie der Poaceae (Gräser) gehört.

Merkmale

Wuchs

Die Gräser sind vergleichsweise langsamwüchsig und werden 2 bis 4 Meter hoch. Die Wuchsbreite beträgt 2 bis 4 Meter.

Blätter

Fargesia nitida ist immergrün. Die einfachen, gelbgrünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Sie sind lanzettlich, ganzrandig und parallelnervig. Die Blätter sind etwa 200 bis 250 Zentimeter groß. Im Herbst nehmen sie eine attraktive gelbe Färbung an.

Blüten und Früchte

Fargesia nitida trägt gelbe, in Trauben angeordnete Blüten.

Die Gräser bilden Karyopsen.

Wurzelsystem

Die Pflanzen bilden flache Wurzeln.

Verbreitung

Fargesia nitida stammt aus West-China und Zentral-China.

Standort

Die Gräser bevorzugen einen halbschattigen Standort auf feuchten Böden. Das Substrat sollte lehmig sein und einen pH-Wert zwischen 6,5 und 7,5 aufweisen. Sie vertragen Temperaturen bis -23°C (WHZ 6). Die Pflanzen eignen sich für Randbereiche oder Wasserflächen stehender künstlicher Gewässer.

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Freiflächen
  • Gehölzrand (meist humoser Boden)
  • Wasserrand

Verwendung

Geeignet für Dachgärten und für Hecken, außerdem geeignet als Friedhofsgrün, Kübelpflanze und als Solitär.

Pflege und Vermehrung

Grundsätzlich sind die Pflanzen als wenig pflegeintensiv einzustufen.


Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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