Hemerocallis forrestii

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Hemerocallis forrestii Diels

Hemerocallidaceae

Lebensform: Staude
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne - Standort: Halbschatten   5

Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: sandiger Lehm

Blattstand: grundständig
Blatt: Immergrün

Blattform: lineal

Blattgliederung: einfach

Blütenform: trichterförmig
Frucht: fachspaltige Kapsel

28B / ff7117 

Knospenanordnung: Zyme

Blüte: keine Angabe
Blütenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Liliopsida
Subclassis:
Liliidae
Superordo:
Lilianae
Ordo:
Amaryllidales

Hemerocallis forrestii, umgangssprachlich Forrests Taglilie, ist eine Staude.

Namensherkunft

Hemerocallis forrestii wurde 1912 von Friedrich Ludwig Emil Diels beschrieben und benannt.

Taxonomie

Hemerocallis forrestii ist eine Art aus der Gattung Hemerocallis, die circa 23 bis 36 Arten umfasst und zur Familie der Hemerocallidaceae (Tagliliengewächse) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Hemerocallis lilioasphodelus.

Merkmale

Wuchs

Die Stauden werden 40 bis 70 Zentimeter hoch.

Blätter

Hemerocallis forrestii ist immergrün. Die einfachen, grünen Blätter sind grundständig. Sie sind lineal, ganzrandig und sitzend.

Blüten und Früchte

Von Mai bis Juni trägt Hemerocallis forrestii orange trichterförmige Blüten die in Zymen angeordnet sind.

Die Stauden bilden fachspaltige Kapseln.

Wurzelsystem

Verbreitung

Hemerocallis forrestii stammt aus Yunnan.

Standort

Die Stauden bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Standort auf feuchten Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig und vergleichsweise nährstoffreich sein. Sie vertragen Temperaturen bis -29°C (WHZ 5).

Verwendung

Geeignet für Staudenrabatten und für gemischte Rabatten.

Pflege und Vermehrung

  • Alle paar Jahre im Frühjahr teilen um die Vitalität der Pflanzen zu fördern.
  • Für gesundes Wachstum alle 2 bis 3 Wochen während des Wachstums Flüssigdünger geben.
  • Im Frühjahr reichlich gießen.

Vermehrung durch Teilung im Frühjahr.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Braune, orange oder gelbliche Pusteln auf Sprossen oder Blattunterseiten werden wahrscheinlich durch Pilzbefall (Rost) hervorgerufen. Die befallenen Pflanzenteile sollten entfernt und ein Fungizid eingesetzt werden. Außerdem sollte die Belüftung verbessert und die Luftfeuchtigkeit verringert werden.

Honigtau, Gallen oder gekräuselte Blätter deuten auf einen Befall durch Blattläuse hin. Abhilfe schafft ein Insektizid oder biologische Schädlingsbekämpfung, zum Beispiel mit Schlupfwespen oder räuberischen Mücken.

Feine Spinnweben auf den Pflanzen deuten auf einen Befall durch die Rote Spinnmilbe hin. Diese saugenden Insekten treten vor allem in Gewächshäusern auf und können mit Insektiziden oder Raubmilben bekämpft werden.

Weiße Flecken auf Blüten und Blättern sowie sich nicht öffnende Knospen deuten auf einen Befall durch Thripse hin. Diese Insekten lassen sich mit guter Belüftung und regelmäßigen Wassergaben zurückdrängen, außerdem können Insektizide oder Nützlinge (Raubmilben) eingesetzt werden.

Fraß- und Schleimspuren deuten auf ein Schneckenproblem hin. Regelmäßige Bodenbearbeitung und gute Hygiene wirkt vorbeugend. Bei Befall können Schneckenkorn oder Nützlinge (Fadenwürmer) eingesetzt werden. Auch das Absammeln der Schnecken in den Abendstunden hilft.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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