Callitriche palustris

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Callitriche palustris L.

Callitrichaceae

Lebensform: Staude

Standort: Sonne   3

Bodenfeuchte: Wasserpflanze

Bodenart: sandiger Lehm

Blattstand: gegenständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: eiförmig

Blattgliederung: einfach

Blütenform: keine Angabe
Frucht: Klausenfrucht

134B / 229143 

Knospenanordnung: einzeln

Blüte: einfach
Blütenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: aufrecht

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Lamiidae
Superordo:
Lamianae
Ordo:
Callitrichales

Callitriche palustris, umgangssprachlich Frühlings-Wasserstern, Sumpf-Wasserstern, ist eine Staude.

Namensherkunft

Callitriche palustris wurde 1753 von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Taxonomie

Callitriche palustris ist eine Art aus der Gattung Callitriche, die circa 73 bis 87 Arten umfasst und zur Familie der Callitrichaceae (Wassersterngewächse) gehört.

Merkmale

Wuchs

Die Stauden sind vergleichsweise schnellwüchsig und kurzlebig. Sie werden 20 bis 40 Zentimeter hoch und haben einen niederliegenden Wuchs. Hauptwachstumszeit ist von Frühjahr bis Herbst. Die Wuchsbreite beträgt 20 bis 35 Zentimeter.

Blätter

Callitriche palustris ist sommergrün. Die einfachen, dunkelgrünen Blätter sind gegenständig angeordnet. Sie sind eiförmig. Die Blätter haben eine kahle Oberfläche. Die Belaubung ist locker.

Blüten und Früchte

Von April bis Oktober trägt Callitriche palustris grüne, einzeln angeordnete Blüten.

Von Sommer bis Herbst tragen die Stauden nur wenige grüne Klausenfrüchte.

Wurzelsystem

Verbreitung

Callitriche palustris stammt aus ganz Europa, dem Kaukasus, Westsibirien (bis zum Jenissei), Ostsibirien, von der Insel Sachalin, aus Kamtschatka, Zentralasien, dem Himalaya, Japan, Alaska und Kanada.

Standort

Die Stauden sind Wasserpflanzen und bevorzugen einen sonnigen Standort. Das Substrat sollte sandig-lehmig sein und einen pH-Wert zwischen 5,2 und 6,8 aufweisen. Für eine gute Entwicklung benötigen die Pflanzen eine Oberbodendicke von mindestens 20 Zentimetern. Sie vertragen Temperaturen bis -40°C (WHZ 3) und benötigen eine frostfreie Periode von mindestens 13 Wochen. Die Pflanzen eignen sich für Randbereiche oder Wasserflächen stehender künstlicher Gewässer und Randbereiche oder Wasserflächen stehender natürlicher Gewässer, die Pflanztiefe liegt bei 10 bis 80 Zentimetern.

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Wasserpflanze

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: salzhaltige Böden, zeitweise trockene Böden
  • mittlere Toleranz: kalkhaltige Böden
  • hohe Toleranz: sauerstoffarme Böden

Verwendung

Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 30 bis 40 Zentimetern, am besten kommen die Stauden in Gruppen von 5 bis 10 Stück zur Geltung.

Pflege und Vermehrung

Bei richtiger Standortwahl ist kaum bis keine Pflege notwendig.

Vermehrung durch Aussaat.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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