Tradescantia x andersoniana

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Tradescantia x andersoniana W.Ludw. & Rohweder

Commelinaceae

Lebensform: Staude
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne - Standort: Halbschatten   7

Bodenfeuchte: frisch bis Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: sandiger Lehm - Bodenart: sandiger Ton

Blattstand: wechselständig
Blatt: Immergrün

Blattform: lanzettlich

Blattgliederung: einfach

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>dreiz&auml;hlig
Frucht: keine Angabe

105C / 00399c 

Knospenanordnung: Zyme

Bl&uuml;te: keine Angabe
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Liliopsida
Subclassis:
Commelinidae
Superordo:
Commelinanae
Ordo:
Commelinales

Tradescantia x andersoniana, umgangssprachlich Garten-Dreimasterblume, ist eine buschige Staude mit blauen, violetten, rosa oder weißen Blüten die Elternteil einer Anzahl Züchtungen ist.

Namensherkunft

Tradescantia x andersoniana wurde von Wolfgang Ludwig und Otto Rohweder beschrieben und benannt.

Taxonomie

Tradescantia x andersoniana ist eine Art aus der Gattung Tradescantia, die circa 79 bis 89 Arten umfasst und zur Familie der Commelinaceae (Commelinengewächse) gehört.

Merkmale

Wuchs

Die Stauden werden 40 bis 60 Zentimeter hoch. Die Wuchsbreite beträgt 30 bis 60 Zentimeter.

Blätter

Tradescantia x andersoniana ist immergrün. Die Blätter sind einfach und wechselständig angeordnet. Sie sind lanzettlich, ganzrandig und parallelnervig.

Blüten und Früchte

Von Juni bis September trägt Tradescantia x andersoniana blaue radförmig dreizählige Blüten die in Zymen angeordnet sind.


Wurzelsystem

Verbreitung

Tradescantia x andersoniana stammt aus : Gartenherkunft.

Standort

Die Stauden bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Standort auf frischen bis feuchten Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig oder sandig-tonig und vergleichsweise nährstoffreich sein. Sie vertragen Temperaturen bis -18°C (WHZ 7).

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Freiflächen mit frischem bis feuchtem Boden
  • Wasserrand

Verwendung

Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 30 bis 40 Zentimetern, am besten kommen die Stauden in Gruppen von 3 bis 10 Stück zur Geltung. Geeignet für Naturgärten und für Staudenrabatten.

Pflege und Vermehrung

  • Die Pflanzen sollten möglichst nicht verpflanzt werden.
  • Verwelkte Blüten entfernen um die Blütezeit zu verlängern.

Vermehrung durch Kopfstecklinge.

Sorten

Giftigkeit

Die Blätter können bei Kontakt zu Hautreizungen führen

Aeskulap  Bitte beachten Sie den Hinweis zu Gesundheitsthemen

Krankheiten und Schädlinge

Honigtau, Gallen oder gekräuselte Blätter deuten auf einen Befall durch Blattläuse hin. Abhilfe schafft ein Insektizid oder biologische Schädlingsbekämpfung, zum Beispiel mit Schlupfwespen oder räuberischen Mücken.

Bei Larven an Sämlingen, Stecklingen, Wurzeln und Knollen, die sich zu kleinen dunklen Käfern entwickeln handelt es sich um den Gefurchten Dickmaulrüssler. Die Schädlinge sollten abgesammelt werden, zusätzlich sollte die Hygiene verbessert werden. Abhilfe schafft auch ein Insektizid oder biologische Schädlingsbekämpfung durch Älchen.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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