Sternbergia lutea

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Sternbergia lutea (L.) Ker Gawl. ex Spreng.

Amaryllidaceae

Lebensform: Zwiebel- oder<br> Knollenpflanze
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne   7

Bodenfeuchte: trocken bis Bodenfeuchte: frisch

Bodenart: sandiger Lehm - Bodenart: steiniger Lehm

Blattstand: grundst&auml;ndig
Blatt:

Blattform: lanzettlich

Blattgliederung: einfach

Bl&uuml;tenform: trichterf&ouml;rmig
Frucht: fachspaltige Kapsel

3A / f8da21 

Knospenanordnung: einzeln

Bl&uuml;te: keine Angabe
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Liliopsida
Subclassis:
Liliidae
Superordo:
Lilianae
Ordo:
Amaryllidales

Sternbergia lutea, umgangssprachlich Gelber Goldkrokus, gehört zu den Zwiebel- und Knollenpflanzen.

Namensherkunft

Sternbergia lutea wurde bereits von Carl Linnaeus beschrieben und benannt, aber erst von Curt Polycarp Joachim Sprengel nach einer früheren Beschreibung von John Bellenden Ker Gawler in die heute gültige Systematik eingeordnet.

Taxonomie

Sternbergia lutea ist eine Art aus der Gattung Sternbergia, die 8 Arten umfasst und zur Familie der Amaryllidaceae (Amaryllisgewächse) gehört.

Merkmale

Wuchs

Die Pflanzen werden 10 bis 15 Zentimeter hoch.

Blätter

Sternbergia lutea hat einfache, grüne grundständige Blätter. Diese sind lanzettlich und ganzrandig.

Blüten und Früchte

Von September bis Oktober trägt Sternbergia lutea gelbe trichterförmige Blüten die einzeln angeordnet sind.

Die Pflanzen bilden fachspaltige Kapseln.

Wurzelsystem

Verbreitung

Sternbergia lutea stammt aus Zentralasien, dem Iran, dem Kaukasus, dem Irak, der Türkei, von der Balkanhalbinsel, der Apenninenhalbinsel und der Iberischen Halbinsel und ist in Frankreich (ohne Korsika) eingebürgert. Die Pflanzen sind sowohl nach dem Bundesnaturschutzgesetz vom 1. 1. 2001 als auch nach dem Washingtoner Artenschutzübereinkommen geschützt (vergleiche EG-Verordnung Nr. 338/97 Anhänge A und B vom 9. Dezember 1996, geändert am 18. Dezember 2000).

Standort

Die Pflanzen bevorzugen einen sonnigen Standort auf trockenen bis frischen Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig oder kiesig-lehmig sein. Sie vertragen Temperaturen bis -18°C (WHZ 7).

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Freiflächen
  • Steinanlagen

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: zeitweise trockene Böden

Verwendung

Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 15 bis 20 Zentimetern, am besten kommen die Pflanzen in Gruppen von 5 bis 10 Stück zur Geltung. Geeignet für Steingärten.

Pflege und Vermehrung

Grundsätzlich sind die Pflanzen als mäßig pflegeintensiv einzustufen.


Sorten

Giftigkeit

Sternbergia lutea ist giftig.

Aeskulap  Bitte beachten Sie den Hinweis zu Gesundheitsthemen

Krankheiten und Schädlinge

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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