Onopordum acanthium

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Onopordum acanthium L.

Asteraceae

Lebensform: Ein- oder<br> Zweij&auml;hrige
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne   6

Bodenfeuchte: frisch

Bodenart: sandiger Lehm

Blattstand: wechselst&auml;ndig
Blatt: Sommergr&uuml;n

Blattform:

Blattgliederung: einfach

Bl&uuml;tenform: distelartig
Frucht: Ach&auml;ne

75D / cfb0e0 

Knospenanordnung: Schirmtraube

Bl&uuml;te: keine Angabe
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: horstartig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Asteridae
Superordo:
Asteranae
Ordo:
Asterales

Onopordum acanthium, umgangssprachlich Gewöhnliche Eselsdistel, gehört zu den Ein- und Zweijährigen.

Namensherkunft

Onopordum acanthium wurde 1753 von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Taxonomie

Onopordum acanthium ist die Typus-Art der Gattung Onopordum, die circa 43 bis 134 Arten umfasst und zur Familie der Asteraceae (Korbblütler) gehört.

Merkmale

Wuchs

Die Pflanzen werden 50 bis 300 Zentimeter hoch.

Blätter

Onopordum acanthium ist sommergrün. Die einfachen, mittelgrünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Sie sind gestielt und fiederspaltig.

Blüten und Früchte

Von Juli bis September trägt Onopordum acanthium hellviolette distelartige Blüten die in Schirmtrauben angeordnet sind.

Die Pflanzen bilden Achänen.

Wurzelsystem

Verbreitung

Onopordum acanthium stammt aus ganz Europa, der Türkei, dem östlichen Mittelmeerraum, von der Arabischen Halbinsel, aus dem Norden des Irans, Zentralasien und Nord-Afrika und ist in Nordamerika eingebürgert.

Standort

Die Pflanzen bevorzugen einen sonnigen Standort auf frischen Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig sein und einen pH-Wert zwischen 8 und 10 aufweisen. Sie vertragen Temperaturen bis -23°C (WHZ 6).

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Freiflächen

Verwendung

Der Zierwert von Onopordum acanthium entsteht vor allem durch das zierende Laub und die attraktiven Blätter und Samenstände im Winter. Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 1 Meter, am besten kommen die Pflanzen in Gruppen von 3 bis 5 Stück zur Geltung. Geeignet als Bienenweide.

Pflege und Vermehrung

Bei richtiger Standortwahl ist kaum bis keine Pflege notwendig.

  • Für den Arterhalt sollen einige Samenstände stehenbleiben.

Vermehrung durch Aussaat.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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