Carex canescens

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Carex canescens L.

Cyperaceae

Lebensform: Gras

Standort: Sonne - Standort: Halbschatten - Standort: Schatten  

Bodenfeuchte: feucht

Blattstand: wechselständig
Blatt:

Blattform: lineal

Blattgliederung: einfach

Blütenform: keine Angabe
Frucht: Nuss

150B / c3d238 

Knospenanordnung: Ähre

Blüte: keine Angabe
Blütenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Liliopsida
Subclassis:
Commelinidae
Superordo:
Juncanae
Ordo:
Cyperales

Carex canescens, umgangssprachlich Graue Segge, gehört zu den Gräsern.

Namensherkunft

Carex canescens wurde 1753 von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Taxonomie

Carex canescens ist eine Art aus der Gattung Carex, die circa 2264 bis 2485 Arten umfasst und zur Familie der Cyperaceae (Zypergrasgewächse) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Carex hirta.

Merkmale

Wuchs

Die vergleichsweise langsamwüchsigen und kurzlebigen Gräser haben einen aufrechten Wuchs und werden 15 bis 60 Zentimeter hoch. Sie breiten sich langsam aus, Hauptwachstumszeit ist im Frühjahr und im Sommer.

Blätter

Carex canescens hat einfache, wechselständig angeordnete Blätter. Diese sind lineal, ganzrandig und parallelnervig.

Blüten und Früchte

Von April bis Mai trägt Carex canescens hellgrüne, in Ähren angeordnete Blüten.

Im Sommer tragen die Gräser nur wenige Nüsse.

Wurzelsystem

Die Pflanzen bilden Rhizome, über die sie sich vegetativ vermehren.

Verbreitung

Carex canescens stammt aus ganz Europa, der Türkei, dem Kaukasus, Westsibirien (bis zum Jenissei), Ostsibirien, von der Insel Sachalin, aus Kamtschatka, Zentralasien, der Mandschurei, Korea, Japan und Nordamerika.

Standort

Die Gräser bevorzugen einen sonnigen bis schattigen Standort auf feuchten Böden. Das Substrat sollte vergleichsweise mager sein und einen pH-Wert zwischen 5,1 und 7,2 aufweisen. Für eine gute Entwicklung benötigen sie eine Oberbodendicke von mindestens 20 Zentimetern. Sie brauchen eine frostfreie Periode von mindestens 12 Wochen.

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: salzhaltige Böden, zeitweise trockene Böden
  • geringe Toleranz: kalkhaltige Böden
  • hohe Toleranz: sauerstoffarme Böden

Verwendung

Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 90 bis 150 Zentimetern.

Pflege und Vermehrung

Vermehrung durch Aussaat. Die Pflanzen sind Kaltkeimer, müssen also stratifiziert werden. Außerdem Vermehrung durch ausgehärtete Stecklinge.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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