Coreopsis grandiflora

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Coreopsis grandiflora Hogg ex Sweet

Asteraceae

Lebensform: Ein- oder<br> Zweij&auml;hrige
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne - Standort: Halbschatten   7

Bodenfeuchte: trocken bis Bodenfeuchte: frisch

Bodenart: sandiger Lehm - Bodenart: steiniger Lehm

Blattstand: gegenst&auml;ndig
Blatt:

Blattform: lanzettlich

Blattgliederung: einfach

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>vielz&auml;hlig
Frucht: Ach&auml;ne

3A / f8da21 

Knospenanordnung: einzeln

Bl&uuml;te: keine Angabe
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: buschig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Asteridae
Superordo:
Asteranae
Ordo:
Asterales

Coreopsis grandiflora, umgangssprachlich Grossblumiges Mädchenauge, gehört zu den Ein- und Zweijährigen.

Namensherkunft

Coreopsis grandiflora wurde bereits von Thomas Hogg beschrieben und benannt, aber erst 1826 von Robert Sweet gültig veröffentlicht.

Taxonomie

Coreopsis grandiflora ist eine Art aus der Gattung Coreopsis, die circa 101 bis 137 Arten umfasst und zur Familie der Asteraceae (Korbblütler) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Coreopsis lanceolata.

Merkmale

Wuchs

Die Pflanzen sind vergleichsweise schnellwüchsig und werden 45 bis 90 Zentimeter hoch. Die Wuchsbreite beträgt 0.6 bis 1 Meter.

Blätter

Coreopsis grandiflora hat einfache, mittelgrüne gegenständig angeordnete Blätter. Diese sind lanzettlich, gebuchtet und haben Nerven, die in den Blattrand auslaufen. Die Blätter sind etwa 60 bis 80 Zentimeter groß und haben eine weich behaarte Oberfläche.

Blüten und Früchte

Von Juni bis August trägt Coreopsis grandiflora gelbe radförmig vielzählige Blüten die einzeln angeordnet sind.

Die Pflanzen tragen braune Achänen.

Wurzelsystem

Verbreitung

Coreopsis grandiflora stammt aus dem Südosten der USA, Florida, Kansas, Missouri, den südlichen Präriestaaten der USA und dem Norden Mexikos.

Standort

Die Pflanzen bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Standort auf trockenen bis frischen Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig oder kiesig-lehmig sein. Sie vertragen Temperaturen bis -18°C (WHZ 7).

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Beet (nährstoffreicher Boden)

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: zeitweise trockene Böden

Verwendung

Geeignet für Bauerngärten und für Beete und Rabatten, außerdem geeignet als Solitär, Schnittblumen und als Bienenweide.

Pflege und Vermehrung

Grundsätzlich sind die Pflanzen als wenig pflegeintensiv einzustufen.


Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Verformte, verfärbte oder abgestorbene Pflanzenteile weisen auf eine Bakterienerkrankung hin. Die befallenen Teile großzügig entfernen. Bessere Hygiene wirkt vorbeugend.

Geschwüre am Holz deuten auf einen Befall durch Feuerbrand hin. Die befallenen Pflanzenteile sollten großzügig entfernt und vernichtet werden.

Blattflecken deuten auf eine Pilz- oder Bakterienerkrankung hin. Bakterielle Flecken sind eher eckig und gelb umrandet, Pilzflecken normalerweise rundlich mit einer Zone mit Fruchtkörpern. Die befallenen Teile sollten entfernt werden, bei einer Pilzerkrankung wird zusätzlich ein Fungizid eingesetzt.

Ein weißer, puderartiger Belag auf der Pflanze deutet auf einen Befall durch Echten Mehltau hin. Die befallenen Pflanzenteile sollten entfernt und zusätzlich ein Fungizid einsetzt werden. Halten Sie die Wurzeln feucht und gießen Sie die Pflanzen nicht von oben. Eine verbesserte Belüftung wirkt vorbeugend.

Weiße Büschel oder weißer Belag auf der Blattunterseite deutet auf einen Befall durch Falschen Mehltau hin. Die befallenen Pflanzenteile sollten entfernt und zusätzlich ein Fungizid einsetzt werden. Halten Sie die Wurzeln feucht und gießen Sie die Pflanzen nicht von oben. Eine verbesserte Belüftung wirkt vorbeugend.

Braune, orange oder gelbliche Pusteln auf Sprossen oder Blattunterseiten werden wahrscheinlich durch Pilzbefall (Rost) hervorgerufen. Die befallenen Pflanzenteile sollten entfernt und ein Fungizid eingesetzt werden. Außerdem sollte die Belüftung verbessert und die Luftfeuchtigkeit verringert werden.

Fraß- und Schleimspuren deuten auf ein Schneckenproblem hin. Regelmäßige Bodenbearbeitung und gute Hygiene wirkt vorbeugend. Bei Befall können Schneckenkorn oder Nützlinge (Fadenwürmer) eingesetzt werden. Auch das Absammeln der Schnecken in den Abendstunden hilft.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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