Cucumis sativus

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Cucumis sativus L.

Cucurbitaceae

Lebensform: Ein- oder<br> Zweij&auml;hrige
Verwendung: Nutzpflanze

Standort: Sonne   10

Bodenfeuchte: frisch

Blattstand: wechselst&auml;ndig
Blatt: Sommergr&uuml;n

Blattform: elliptisch

Blattgliederung: einfach

Bl&uuml;tenform: glockenf&ouml;rmig
Frucht: Beere

3A / f8da21 

Knospenanordnung: B&uuml;schel

Bl&uuml;te: keine Angabe
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Dilleniidae
Superordo:
Violanae
Ordo:
Cucurbitales

Cucumis sativus, umgangssprachlich Gurke, gehört zu den Ein- und Zweijährigen.

Namensherkunft

Cucumis sativus wurde 1753 von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Taxonomie

Cucumis sativus ist eine Art aus der Gattung Cucumis, die circa 52 bis 90 Arten umfasst und zur Familie der Cucurbitaceae (Kürbisgewächse) gehört.

Merkmale

Cucumis sativus - Früchte

Wuchs

Die Pflanzen werden 10 bis 30 Zentimeter hoch. Die Wuchsbreite beträgt 1 bis 1.5 Meter.

Blätter

Cucumis sativus ist sommergrün. Die einfachen, mittelgrünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Sie sind elliptisch, gebuchtet und gestielt.

Blüten und Früchte

Von Juni bis September trägt Cucumis sativus gelbe glockenförmige Blüten die in Büscheln angeordnet sind.

Die Pflanzen tragen essbare und sehr zierende grüne Beeren.

Wurzelsystem

Verbreitung

Cucumis sativus stammt aus Indien.

Standort

Die Pflanzen bevorzugen einen sonnigen Standort auf frischen Böden. Sie vertragen Temperaturen nur über mindestens 1°C (WHZ 10).

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • hohe Toleranz: Stadtklima

Verwendung

Pflege und Vermehrung

Grundsätzlich sind die Pflanzen als mäßig pflegeintensiv einzustufen.


Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Honigtau, Gallen oder gekräuselte Blätter deuten auf einen Befall durch Blattläuse hin. Abhilfe schafft ein Insektizid oder biologische Schädlingsbekämpfung, zum Beispiel mit Schlupfwespen oder räuberischen Mücken.

Geschwüre am Holz deuten auf einen Befall durch Feuerbrand hin. Die befallenen Pflanzenteile sollten großzügig entfernt und vernichtet werden.

Mehlige Absonderungen an Blättern, Blüten oder Früchten deuten auf Raupenbefall hin. Abhilfe schafft das Absammeln der Raupen, der Einsatz eines Insektizids oder biologische Schädlingsbekämpfung.

Ein weißer, puderartiger Belag auf der Pflanze deutet auf einen Befall durch Echten Mehltau hin. Die befallenen Pflanzenteile sollten entfernt und zusätzlich ein Fungizid einsetzt werden. Halten Sie die Wurzeln feucht und gießen Sie die Pflanzen nicht von oben. Eine verbesserte Belüftung wirkt vorbeugend.

Weiße Büschel oder weißer Belag auf der Blattunterseite deutet auf einen Befall durch Falschen Mehltau hin. Die befallenen Pflanzenteile sollten entfernt und zusätzlich ein Fungizid einsetzt werden. Halten Sie die Wurzeln feucht und gießen Sie die Pflanzen nicht von oben. Eine verbesserte Belüftung wirkt vorbeugend.

Feine Spinnweben auf den Pflanzen deuten auf einen Befall durch die Rote Spinnmilbe hin. Diese saugenden Insekten treten vor allem in Gewächshäusern auf und können mit Insektiziden oder Raubmilben bekämpft werden.

Plötzliche Welke oder fahlgrüne Verfärbungen deuten auf einen Pilzbefall (Phytophthora-Wurzelfäule) hin. Befallene Pflanzen sollten entfernt werden. Vorbeugend sollten Staunässe und Überdüngung vermieden werden.

Weiße Flecken auf Blüten und Blättern sowie sich nicht öffnende Knospen deuten auf einen Befall durch Thripse hin. Diese Insekten lassen sich mit guter Belüftung und regelmäßigen Wassergaben zurückdrängen, außerdem können Insektizide oder Nützlinge (Raubmilben) eingesetzt werden.

Deformierte und verfärbte Blüten und Blätter deuten auf eine Viruserkrankung hin. Befallene Pflanzen sollten entfernt werden. Desweiteren sollte die Ausbreitung durch Insekten verhindert werden.

Honigtau und Schwärzepilze deuten auf einen Befall durch die Weiße Fliege hin. Die schildlausartigen Larven saugen an den Blattunterseiten und können mit einem Insektizid bekämpft werden. Unter Glas kann auch mit Nützlingen bekämpft werden.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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