Helleborus viridis

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Helleborus viridis L.

Ranunculaceae

Lebensform: Staude
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Halbschatten   6

Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: Lehm

Blattstand: grundständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: lanzettlich

Blattgliederung: gefingert

Blütenform: becherförmig
Frucht: Balgfrucht

150B / c3d238 

Knospenanordnung: Zyme

Blüte: keine Angabe
Blütenhabitus: hängend

Wuchsform: buschig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Ranunculopsida
Subclassis:
Ranunculidae
Superordo:
Ranunculanae
Ordo:
Ranunculales

Helleborus viridis, umgangssprachlich Grüne Nieswurz, ist eine Staude.

Namensherkunft

Helleborus viridis wurde 1753 von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Taxonomie

Helleborus viridis ist eine Art aus der Gattung Helleborus, die circa 22 bis 49 Arten umfasst und zur Familie der Ranunculaceae (Hahnenfussgewächse) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Helleborus niger.

Merkmale

Wuchs

Die Stauden haben einen buschigen Wuchs und werden 15 bis 35 Zentimeter hoch.

Blätter

Helleborus viridis ist sommergrün. Die gefingerten, grünen Blätter sind grundständig. Die lanzettlichen Fiederblättchen sind gestielt und grob gesägt.

Blüten und Früchte

Von Januar bis März trägt Helleborus viridis hängende, hellgrüne becherförmige Blüten die in Zymen angeordnet sind.

Die Stauden bilden Balgfrüchte.

Wurzelsystem

Verbreitung

Helleborus viridis stammt aus Frankreich (ohne Korsika) und Zentraleuropa. Die Pflanzen sind nach dem Bundesnaturschutzgesetz vom 1. Februar 2001 geschützt.

Standort

Die Stauden bevorzugen einen halbschattigen Standort auf feuchten Böden. Das Substrat sollte lehmig sowie vergleichsweise nährstoffreich sein und einen pH-Wert zwischen 8 und 10 aufweisen. Sie vertragen Temperaturen bis -23°C (WHZ 6). Die Pflanzen bevorzugen einen geschützen Standort.

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Gehölzrand (meist humoser Boden)

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: Staunässe

Verwendung

Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 35 Zentimetern. Geeignet für Auswildern, Naturgärten, Staudenrabatten und für gemischte Rabatten.

Pflege und Vermehrung

  • Die Pflanzen sollten möglichst nicht verpflanzt werden.

Vermehrung durch Aussaat.

Sorten

Giftigkeit

Helleborus viridis ist giftig.

Aeskulap  Bitte beachten Sie den Hinweis zu Gesundheitsthemen

Krankheiten und Schädlinge

Fraß- und Schleimspuren deuten auf ein Schneckenproblem hin. Regelmäßige Bodenbearbeitung und gute Hygiene wirkt vorbeugend. Bei Befall können Schneckenkorn oder Nützlinge (Fadenwürmer) eingesetzt werden. Auch das Absammeln der Schnecken in den Abendstunden hilft.

Honigtau, Gallen oder gekräuselte Blätter deuten auf einen Befall durch Blattläuse hin. Abhilfe schafft ein Insektizid oder biologische Schädlingsbekämpfung, zum Beispiel mit Schlupfwespen oder räuberischen Mücken.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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