Hepatica nobilis

Aus Hortipedia
Wechseln zu: Navigation, Suche

Hortipedia Commons %LABEL_PRINTING QR Code

Hepatica nobilis Mill.

Ranunculaceae

Lebensform: Staude
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Halbschatten   5

Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: steiniger Lehm

Blattstand: grundständig
Blatt: Immergrün

Blattform: handf&ouml;rmig<br>geteilt

Blattgliederung: einfach

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>vielz&auml;hlig
Frucht: N&uuml;sschen

82C / 7b4c9a 

Knospenanordnung: einzeln

Bl&uuml;te: einfach
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: horstartig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Ranunculopsida
Subclassis:
Ranunculidae
Superordo:
Ranunculanae
Ordo:
Ranunculales

Hepatica nobilis, umgangssprachlich Gewöhnliches Leberblümchen, ist eine Staude.

Namensherkunft

Hepatica nobilis wurde 1768 von Philip Miller beschrieben und benannt.

Taxonomie

Hepatica nobilis ist eine Art aus der Gattung Hepatica, die circa 2 bis 4 Arten umfasst und zur Familie der Ranunculaceae (Hahnenfussgewächse) gehört.

Merkmale

Hepatica nobilis - Makro einer Blüte
Hepatica nobilis - Blüten

Wuchs

Die vergleichsweise langsamwüchsigen Stauden haben einen horstartigen Wuchs und werden 5 bis 10 Zentimeter hoch.

Blätter

Hepatica nobilis ist immergrün. Die einfachen, grünen Blätter sind grundständig. Sie sind handförmig geteilt, ganzrandig und gestielt. Die Blätter sind etwa 5 Zentimeter groß.

Blüten und Früchte

Von März bis April trägt Hepatica nobilis violette radförmig vielzählige Blüten die einzeln angeordnet sind.

Die Stauden bilden Nüsschen.

Wurzelsystem

Verbreitung

Hepatica nobilis stammt aus ganz Europa mit Ausnahme der Britischen Inseln, aus der Mandschurei und Korea. Die Pflanzen sind nach dem Bundesnaturschutzgesetz vom 1. Februar 2001 geschützt.

Standort

Die Stauden bevorzugen einen halbschattigen Standort auf feuchten Böden. Das Substrat sollte kiesig-lehmig sein und einen pH-Wert zwischen 8 und 10 aufweisen. Sie vertragen Temperaturen bis -29°C (WHZ 5). Die Pflanzen bevorzugen einen geschützen Standort.

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Gehölz (meist sehr humusreicher Boden)
  • Gehölzrand (meist humoser Boden)

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: Staunässe

Verwendung

Hepatica nobilis gilt als wertvolle Wildstaude. Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 20 Zentimetern, am besten kommen die Stauden in Gruppen von 3 bis 10 Stück zur Geltung. Geeignet für Bauerngärten, Steingärten und für Gehölzgärten, außerdem geeignet als Bienenweide.

Pflege und Vermehrung

  • Die Pflanzen sollten möglichst nicht verpflanzt werden.
  • Für gesundes Wachstum im Herbst mulchen.

Vermehrung durch Teilung.

Sorten

Giftigkeit

Hepatica nobilis ist giftig.

Aeskulap  Bitte beachten Sie den Hinweis zu Gesundheitsthemen

Krankheiten und Schädlinge

Fraß- und Schleimspuren deuten auf ein Schneckenproblem hin. Regelmäßige Bodenbearbeitung und gute Hygiene wirkt vorbeugend. Bei Befall können Schneckenkorn oder Nützlinge (Fadenwürmer) eingesetzt werden. Auch das Absammeln der Schnecken in den Abendstunden hilft.

Literatur

Hepatica nobilis - Habitus
  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)


HP Blatt grün 05-05-72 graphic file 1KB.gif
Blume des Jahres in Deutschland HP Blatt grün 05-05-72 graphic file 1KB.gif

1980 Gentiana pneumonanthe | 1981 Narcissus pseudonarcissus | 1982 Cephalanthera rubra | 1983 Tulipa sylvestris | 1984 Adonis aestivalis | 1985 Aquilegia vulgaris | 1986 Arnica montana | 1987 Eryngium maritimum | 1988 Calla palustris | 1989 Dianthus carthusianorum | 1990 Jasione montana | 1991 Andromeda polifolia | 1992 Drosera rotundifolia | 1993 Fritillaria meleagris | 1994 Dactylorhiza majalis | 1995 Trollius europaeus | 1996 Pulsatilla vulgaris | 1997 Carlina acaulis | 1998 Stratiotes aloides | 1999 Caltha palustris | 2000 Lithospermum purpurocaeruleum | 2001 Geranium sanguineum | 2002 Viola riviniana | 2003 Agrostemma githago | 2004 Soldanella alpina | 2005 Rhinanthus angustifolius | 2006 Cardamine pratensis | 2007 Geum rivale | 2008 Carduus nutans | 2009 Cichorium intybus | 2010 Iris sibirica | 2011 Narthecium ossifragum | 2012 Dianthus deltoides | 2013 Hepatica nobilis | 2014 Butomus umbellatus | 2015 Succisa pratensis


Non-commercial Links

Das könnte Sie auch interessieren

Commercial Links