Herniaria glabra

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Herniaria glabra L.

Caryophyllaceae

Lebensform: Ein- oder<br> Zweij&auml;hrige

Standort: Sonne - Standort: Halbschatten - Standort: Schatten   5

Bodenfeuchte: frisch

Blattstand: gegenst&auml;ndig
Blatt: Immergr&uuml;n

Blattform: verkehrt eif&auml;rmig

Blattgliederung: einfach

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>f&uuml;nfz&auml;hlig
Frucht: keine Angabe

N999D / ffffff 

Knospenanordnung: Zyme

Bl&uuml;te: keine Angabe
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: polsterf&ouml;rmig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Caryophyllidae
Superordo:
Caryophyllanae
Ordo:
Caryophyllales

Herniaria glabra, umgangssprachlich Kahles Bruchkraut, gehört zu den Ein- und Zweijährigen.

Namensherkunft

Herniaria glabra wurde 1753 von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Taxonomie

Herniaria glabra ist die Typus-Art der Gattung Herniaria, die circa 32 bis 80 Arten umfasst und zur Familie der Caryophyllaceae (Nelkengewächse) gehört.

Merkmale

Wuchs

Die Pflanzen werden 5 bis 35 Zentimeter hoch.

Blätter

Herniaria glabra ist immergrün. Die einfachen, grünen Blätter sind gegenständig angeordnet. Sie sind verkehrt eiförmig, ganzrandig und gestielt. Die Blätter sind etwa 5 Zentimeter groß und haben eine kahle Oberfläche.

Blüten und Früchte

Von Juni bis Oktober trägt Herniaria glabra weiße radförmig fünfzählige Blüten die in Zymen angeordnet sind.


Wurzelsystem

Verbreitung

Herniaria glabra stammt aus ganz Europa, der Türkei, Syrien, Israel und Jordanien, dem Kaukasus, dem Norden des Irans, Westsibirien (bis zum Jenissei), Nordwest-Afrika und Libyen.

Standort

Die Pflanzen bevorzugen einen sonnigen bis schattigen Standort auf frischen Böden. Das Substrat sollte einen pH-Wert zwischen 4 und 6 haben. Sie vertragen Temperaturen bis -29°C (WHZ 5).

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Alpinum (besonders für konkurrenzschwache Pflanzen geeignet)
  • Steinanlagen

Verwendung

Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 20 Zentimetern, am besten kommen die Pflanzen in Gruppen von 5 bis 15 Stück zur Geltung. Geeignet als Bodendecker und als Solitär.

Pflege und Vermehrung

Bei richtiger Standortwahl ist kaum bis keine Pflege notwendig.

Vermehrung durch Aussaat oder durch Teilung.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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