Iberis sempervirens

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Iberis sempervirens L.

Brassicaceae

Lebensform: Halbstrauch
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne   6

Bodenfeuchte: frisch

Bodenart: steiniger Lehm

Blattstand: wechselständig
Blatt: Immergrün

Blattform: verkehrt<br>eilanzettlich

Blattgliederung: einfach

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>vierz&auml;hlig
Frucht: Sch&ouml;tchen

N999D / ffffff 

Knospenanordnung: Traube

Bl&uuml;te: einfach
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: polsterf&ouml;rmig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Dilleniidae
Superordo:
Violanae
Ordo:
Capparales

Iberis sempervirens, umgangssprachlich Immergrüne Schleifenblume, ist ein Halbstrauch.

Namensherkunft

Iberis sempervirens wurde 1753 von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Taxonomie

Iberis sempervirens ist eine Art aus der Gattung Iberis, die circa 35 bis 62 Arten umfasst und zur Familie der Brassicaceae (Kreuzblütler) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Iberis semperflorens.

Merkmale

Iberis sempervirens - Blütenstand

Wuchs

Die Halbsträucher sind vergleichsweise schnellwüchsig und werden 10 bis 25 Zentimeter hoch. Die Wuchsbreite beträgt 30 bis 60 Zentimeter.

Holz und Rinde

Blätter

Iberis sempervirens ist immergrün. Die einfachen, grünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Sie sind verkehrt eilanzettlich, ganzrandig und sitzend. Die Blätter haben eine kahle Oberfläche.

Blüten und Früchte

Von April bis Juli trägt Iberis sempervirens weiße radförmig vierzählige Blüten die in Trauben angeordnet sind.

Die Halbsträucher bilden Schötchen.

Wurzelsystem

Verbreitung

Iberis sempervirens stammt aus Frankreich (ohne Korsika), Italien, von der Balkanhalbinsel und aus der Türkei und ist auf den Britischen Inseln und in Rumänien eingebürgert.

Standort

Die Halbsträucher bevorzugen einen sonnigen Standort auf frischen Böden. Das Substrat sollte kiesig-lehmig sein und einen pH-Wert zwischen 8 und 10 aufweisen. Sie vertragen Temperaturen bis -23°C (WHZ 6).

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Steinanlagen

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: zeitweise trockene Böden

Verwendung

Der Zierwert von Iberis sempervirens entsteht vor allem durch den Duft. Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 25 Zentimetern. Geeignet für Steingärten, Dachgärten und für Beete und Rabatten, außerdem geeignet als Bodendecker, Kübelpflanze und als Bienenweide.

Pflege und Vermehrung

Grundsätzlich sind die Pflanzen als mäßig pflegeintensiv einzustufen.

  • Nach der Blüte zurückschneiden.

Vermehrung durch Aussaat oder durch Stecklinge.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Mehlige Absonderungen an Blättern, Blüten oder Früchten deuten auf Raupenbefall hin. Abhilfe schafft das Absammeln der Raupen, der Einsatz eines Insektizids oder biologische Schädlingsbekämpfung.

Blattflecken deuten auf eine Pilz- oder Bakterienerkrankung hin. Bakterielle Flecken sind eher eckig und gelb umrandet, Pilzflecken normalerweise rundlich mit einer Zone mit Fruchtkörpern. Die befallenen Teile sollten entfernt werden, bei einer Pilzerkrankung wird zusätzlich ein Fungizid eingesetzt.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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