Terminalia catappa

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Terminalia catappa L.

Combretaceae

Lebensform: Baum
Verwendung: Nutzpflanze / Verwendung: Zierpflanze

Standort: Halbschatten   10

Bodenfeuchte: frisch

Bodenart: sandiger Lehm

Blattstand: wechselständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: verkehrt<br>eilanzettlich

Blattgliederung: einfach

Bl&uuml;tenform: r&ouml;hrenf&ouml;rmig
Frucht: Steinfrucht

N999D / ffffff 

Knospenanordnung: &Auml;hre

Bl&uuml;te: keine Angabe
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Kronenform: breitkronig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Rosidae
Superordo:
Myrtanae
Ordo:
Myrtales
Subordo:
Lythrineae

Terminalia catappa, umgangssprachlich Indische Myrobalane, Indischer Mandelbaum, ist ein breitkroniger Baum mit röhrigen Blüten ohne Kronblätter.

Namensherkunft

Terminalia catappa wurde 1767 von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Taxonomie

Terminalia catappa ist die Typus-Art der Gattung Terminalia, die circa 57 bis 411 Arten umfasst und zur Familie der Combretaceae (Langfadengewächse) gehört.

Merkmale

Wuchs

Die Bäume werden 14 bis 20 Meter hoch, Hauptwachstumszeit ist das ganze Jahr über. Sie sind vergleichsweise langlebig und haben eine breite Krone

Holz und Rinde

Blätter

Terminalia catappa ist sommergrün. Die einfachen, dunkelgrünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Sie sind verkehrt eilanzettlich, ganzrandig und gestielt.

Blüten und Früchte

Von März bis Juni trägt Terminalia catappa weiße röhrenförmige Blüten die in Ähren angeordnet sind. Die Pflanzen sind monözisch, die Bestäubung erfolgt durch Fremdbestäubung über Tiere.

Das ganze Jahr über tragen die Bäume braune Steinfrüchte die an der Pflanze verbleiben. Die Früchte sind sowohl essbar als auch sehr zierend.

Wurzelsystem

Verbreitung

Terminalia catappa stammt aus Ost-Afrika, Pakistan, Indien, Neuguinea, von der Insel Java und Madagaskar und den Komoren und ist in Florida eingebürgert.

Standort

Die Bäume bevorzugen einen halbschattigen Standort auf frischen Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig sein und einen pH-Wert zwischen 6 und 7,5 aufweisen. Für eine gute Entwicklung benötigen die Pflanzen eine Oberbodendicke von mindestens 84 Zentimetern. Sie vertragen Temperaturen nur über mindestens 1°C (WHZ 10) und benötigen eine frostfreie Periode von mindestens 52 Wochen. Bei der Topfkultur empfiehlt sich lehmige Topferde mit beigemischtem Sand.

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • geringe Toleranz: salzhaltige Böden, sauerstoffarme Böden
  • mittlere Toleranz: zeitweise trockene Böden
  • hohe Toleranz: kalkhaltige Böden, Stadtklima

Verwendung

Der Zierwert von Terminalia catappa entsteht vor allem durch den Duft. Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 3 Metern. Die Bäume eignen sich zur Kultur im temperierten Gewächshaus und Warmhaus.

Pflege und Vermehrung

Grundsätzlich sind die Pflanzen als wenig pflegeintensiv einzustufen.

  • Für gesundes Wachstum monatlich während des Wachstums Volldüngerlösung geben.
  • Im Sommer mäßig gießen, im Winter wenig gießen.

Vermehrung durch Aussaat im Frühjahr bei 20 °C. Außerdem Vermehrung durch Absenker im Frühjahr.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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