Jasminum officinale

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Jasminum officinale L.

Oleaceae

Lebensform: Kletterpflanze
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne - Standort: Halbschatten   8

Bodenfeuchte: frisch bis Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: sandiger Lehm

Blattstand: gegenständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: eiförmig

Blattgliederung: unpaarig gefiedert

Blütenform: stieltellerförmig
Frucht: Beere

N999D / ffffff 

Knospenanordnung: Dolde

Blüte: keine Angabe
Blütenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Lamiidae
Superordo:
Oleanae
Ordo:
Oleales

Jasminum officinale, umgangssprachlich Echter Jasmin, Weisser Jasmin, ist eine Kletterpflanze.

Namensherkunft

Jasminum officinale wurde 1753 von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Taxonomie

Jasminum officinale ist die Typus-Art der Gattung Jasminum, die circa 217 bis 229 Arten umfasst und zur Familie der Oleaceae (Ölbaumgewächse) gehört.

Merkmale

Wuchs

Die Kletterpflanzen werden 40 bis 500 Zentimeter hoch.

Blätter

Jasminum officinale ist sommergrün. Die unpaarig gefiederten, dunkelgrünen Blätter sind gegenständig angeordnet. Die eiförmigen Fiederblättchen sind gestielt und ganzrandig.

Blüten und Früchte

Von Mai bis August trägt Jasminum officinale weiße stieltellerförmige Blüten die in Dolden angeordnet sind.

Die Kletterpflanzen tragen rote Beeren.

Wurzelsystem

Verbreitung

Jasminum officinale stammt aus dem Himalaya und Südwest-China und ist im Kaukasus, dem Iran, Rumänien, Frankreich (ohne Korsika), auf der Apenninenhalbinsel und der Iberischen Halbinsel eingebürgert.

Standort

Die Kletterpflanzen bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Standort auf frischen bis feuchten Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig sein. Sie vertragen Temperaturen bis -12°C (WHZ 8).

Verwendung

Der Zierwert von Jasminum officinale entsteht vor allem durch den Duft. Geeignet für Hecken und für Pergolen, außerdem geeignet als Rankpflanze an Zäunen und als Rankpflanze in Bäumen.

Pflege und Vermehrung

Grundsätzlich sind die Pflanzen als mäßig pflegeintensiv einzustufen.

Vermehrung durch halbharte Stecklinge im Sommer.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Honigtau, Gallen oder gekräuselte Blätter deuten auf einen Befall durch Blattläuse hin. Abhilfe schafft ein Insektizid oder biologische Schädlingsbekämpfung, zum Beispiel mit Schlupfwespen oder räuberischen Mücken.

Wachsartige Fäden und Honigtau auf den Blättern und Sprossen deutet auf einen Befall durch Schmierläuse hin. Abhilfe schaffen Insektizide oder Nützlinge (Marienkäferlarven).

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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