Carya laciniosa

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Carya laciniosa (F.Michx.) Loudon

Juglandaceae

Lebensform: Baum
Verwendung: Nutzpflanze

Standort: Schatten   6

Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: sandiger Lehm

Blattstand: wechselständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: keine Angabe

Blattgliederung: unpaarig gefiedert

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>sechsz&auml;hlig
Frucht: Steinfrucht

3A / f8da21 

Knospenanordnung: &Auml;hre

Bl&uuml;te: keine Angabe
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Hamamelididae
Superordo:
Juglandanae
Ordo:
Juglandales

Carya laciniosa, umgangssprachlich Königsnuss, ist ein Baum.

Namensherkunft

Carya laciniosa wurde bereits von François André Michaux beschrieben und benannt, aber erst 1830 von George Don in die heute gültige Systematik eingeordnet.

Taxonomie

Carya laciniosa ist eine Art aus der Gattung Carya, die circa 31 bis 40 Arten umfasst und zur Familie der Juglandaceae (Walnussgewächse) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Carya tomentosa.

Merkmale

Wuchs

Die vergleichsweise langsamwüchsigen und langlebigen Bäume werden 11 bis 30 Meter hoch. Sie haben einen aufrechten Wuchs und bilden nur einen Stamm aus, Hauptwachstumszeit ist im Frühjahr und im Sommer.

Holz und Rinde

Blätter

Carya laciniosa ist sommergrün. Die unpaarig gefiederten, dunkelgrünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Die Belaubung ist im Sommer dicht, im Winter locker.

Blüten und Früchte

Von April bis Mai trägt Carya laciniosa gelbe radförmig sechszählige Blüten die in Ähren angeordnet sind.

Von Sommer bis Herbst tragen die Bäume nur wenige braune Steinfrüchte. Die Früchte sind sowohl essbar als auch sehr zierend.

Wurzelsystem

Verbreitung

Carya laciniosa stammt aus Ontario, dem Nordosten der USA, dem zentralen Nordosten der USA, den nördlichen Präriestaaten der USA und Oklahoma.

Standort

Die Bäume bevorzugen einen schattigen Standort auf feuchten Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig sowie vergleichsweise nährstoffreich sein. Für eine gute Entwicklung benötigen die Pflanzen einen pH-Wert zwischen 5 und 6,6 sowie eine Oberbodendicke von mindestens 1,52 Metern. Sie vertragen Temperaturen bis -23°C (WHZ 6) und benötigen eine frostfreie Periode von mindestens 21 Wochen.

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: salzhaltige Böden
  • geringe Toleranz: sauerstoffarme Böden, zeitweise trockene Böden
  • hohe Toleranz: kalkhaltige Böden

Verwendung

Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 2,5 Metern. Aus wirtschaflicher Sicht eignen sich die Bäume zur Produktion von Harzen und Furnier. Die Pflanzen eignen sich gut zur Produktion von Feuerholz.

Pflege und Vermehrung

Grundsätzlich sind die Pflanzen als wenig pflegeintensiv einzustufen.

  • Nach Bedarf können die Pflanzen auf den Stock gesetzt werden.

Vermehrung durch Aussaat. Die Pflanzen sind Kaltkeimer, müssen also stratifiziert werden.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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