Kalanchoe orgyalis

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Kalanchoe orgyalis Baker

Crassulaceae

Lebensform: Strauch
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne - Standort: Halbschatten   9

Bodenfeuchte: frisch bis Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: steiniger Lehm

Blattstand: gegenständig
Blatt: Immergrün

Blattform: eiförmig

Blattgliederung: einfach

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>vierz&auml;hlig
Frucht: Balgfrucht

3A / f8da21 

Knospenanordnung: Rispe

Bl&uuml;te: keine Angabe
Bl&uuml;tenhabitus: aufrecht

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Rosidae
Superordo:
Saxifraganae
Ordo:
Saxifragales

Kalanchoe orgyalis ist ein sukkulenter Strauch mit graugrünen, im Austrieb zimtfarbenen Blättern.

Namensherkunft

Kalanchoe orgyalis wurde 1882 von John Gilbert Baker beschrieben und benannt.

Taxonomie

Kalanchoe orgyalis ist eine Art aus der Gattung Kalanchoe, die circa 76 bis 202 Arten umfasst und zur Familie der Crassulaceae (Dickblattgewächse) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Kalanchoe laciniata.

Merkmale

Wuchs

Die vergleichsweise langsamwüchsigen und kurzlebigen Sträucher werden 1,2 bis 1,8 Meter hoch.

Holz und Rinde

Blätter

Kalanchoe orgyalis ist immergrün. Die einfachen, mittelgrünen Blätter sind gegenständig angeordnet. Sie sind eiförmig, ganzrandig und gestielt.

Blüten und Früchte

Von Februar bis März trägt Kalanchoe orgyalis aufrechte, gelbe radförmig vierzählige Blüten die in Rispen angeordnet sind.

Die Sträucher bilden Balgfrüchte.

Wurzelsystem

Verbreitung

Kalanchoe orgyalis stammt von Madagaskar und den Komoren.

Standort

Die Sträucher bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Standort auf frischen bis feuchten Böden. Das Substrat sollte kiesig-lehmig sein. Sie vertragen Temperaturen bis -7°C (WHZ 9). Bei der Topfkultur empfiehlt sich lehmige Topferde mit beigemischtem Kies.

Im Sommer stehen die Pflanzen am besten vor heißer Mittagssonne geschützt.

Verwendung

Die Sträucher eignen sich zur Kultur im Kalthaus und temperierten Gewächshaus, bei der Freilandkultur sollten die Pflanzen im Halbschatten stehen. Geeignet als Zimmerpflanze.

Pflege und Vermehrung

  • Für gesundes Wachstum alle 6 Wochen während des Wachstums Volldüngerlösung geben.
  • Im Sommer mäßig gießen, im Winter wenig gießen.
  • Die Temperatur sollte im Winter bei 10°C liegen.

Vermehrung • Aussaat im zeitigen Frühjahr bei 21 °C. • Stecklinge im Frühjahr oder im Sommer • Bewurzeln von Ablegern im Frühjahr oder im Sommer


Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Wachsartige Fäden und Honigtau auf den Blättern und Sprossen deutet auf einen Befall durch Schmierläuse hin. Abhilfe schaffen Insektizide oder Nützlinge (Marienkäferlarven).

Honigtau, Gallen oder gekräuselte Blätter deuten auf einen Befall durch Blattläuse hin. Abhilfe schafft ein Insektizid oder biologische Schädlingsbekämpfung, zum Beispiel mit Schlupfwespen oder räuberischen Mücken.

Weiße Büschel oder weißer Belag auf der Blattunterseite deutet auf einen Befall durch Falschen Mehltau hin. Die befallenen Pflanzenteile sollten entfernt und zusätzlich ein Fungizid einsetzt werden. Halten Sie die Wurzeln feucht und gießen Sie die Pflanzen nicht von oben. Eine verbesserte Belüftung wirkt vorbeugend.

Blattflecken deuten auf eine Pilz- oder Bakterienerkrankung hin. Bakterielle Flecken sind eher eckig und gelb umrandet, Pilzflecken normalerweise rundlich mit einer Zone mit Fruchtkörpern. Die befallenen Teile sollten entfernt werden, bei einer Pilzerkrankung wird zusätzlich ein Fungizid eingesetzt.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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