Kalanchoe peltata

Aus Hortipedia
Wechseln zu: Navigation, Suche

Hortipedia Commons %LABEL_PRINTING QR Code

Kalanchoe peltata Baill.

Crassulaceae

Lebensform: Halbstrauch

Standort: Sonne - Standort: Halbschatten   10

Bodenfeuchte: frisch bis Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: steiniger Lehm

Blattstand: gegenständig
Blatt: Immergrün

Blattform: elliptisch

Blattgliederung: einfach

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>vierz&auml;hlig
Frucht: Balgfrucht

40C / e7422b 

Knospenanordnung: Rispe

Bl&uuml;te: keine Angabe
Bl&uuml;tenhabitus: aufrecht

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Rosidae
Superordo:
Saxifraganae
Ordo:
Saxifragales

Kalanchoe peltata ist ein sukkulenter Halbstrauch mit rot-orangen Blüten und elliptischen bis eiförmigen Blättern.

Namensherkunft

Kalanchoe peltata wurde bereits von John Gilbert Baker beschrieben und benannt, aber erst von Henri Ernest Baillon in die heute gültige Systematik eingeordnet.

Taxonomie

Kalanchoe peltata ist eine Art aus der Gattung Kalanchoe, die circa 76 bis 202 Arten umfasst und zur Familie der Crassulaceae (Dickblattgewächse) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Kalanchoe laciniata.

Merkmale

Wuchs

Holz und Rinde

Blätter

Kalanchoe peltata ist immergrün. Die Blätter sind einfach und gegenständig angeordnet. Sie sind elliptisch, grob gesägt und sitzend.

Blüten und Früchte

Kalanchoe peltata trägt aufrechte, lachsrote radförmig vierzählige Blüten die in Rispen angeordnet sind.

Die Halbsträucher bilden Balgfrüchte.

Wurzelsystem

Verbreitung

Kalanchoe peltata stammt aus Äthiopien.

Standort

Die Halbsträucher bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Standort auf frischen bis feuchten Böden. Das Substrat sollte kiesig-lehmig sein. Sie vertragen Temperaturen nur über mindestens 1°C (WHZ 10). Bei der Topfkultur empfiehlt sich lehmige Topferde mit beigemischtem Kies.

Im Sommer stehen die Pflanzen am besten vor heißer Mittagssonne geschützt.

Verwendung

Bei der Freilandkultur sollten die Pflanzen im Halbschatten stehen.

Pflege und Vermehrung

  • Für gesundes Wachstum alle 6 Wochen während des Wachstums Volldüngerlösung geben.
  • Im Sommer mäßig gießen, im Winter wenig gießen.

Vermehrung • Aussaat im zeitigen Frühjahr bei 21 °C. • Stecklinge im Frühjahr oder im Sommer • Bewurzeln von Ablegern im Frühjahr oder im Sommer


Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Wachsartige Fäden und Honigtau auf den Blättern und Sprossen deutet auf einen Befall durch Schmierläuse hin. Abhilfe schaffen Insektizide oder Nützlinge (Marienkäferlarven).

Honigtau, Gallen oder gekräuselte Blätter deuten auf einen Befall durch Blattläuse hin. Abhilfe schafft ein Insektizid oder biologische Schädlingsbekämpfung, zum Beispiel mit Schlupfwespen oder räuberischen Mücken.

Weiße Büschel oder weißer Belag auf der Blattunterseite deutet auf einen Befall durch Falschen Mehltau hin. Die befallenen Pflanzenteile sollten entfernt und zusätzlich ein Fungizid einsetzt werden. Halten Sie die Wurzeln feucht und gießen Sie die Pflanzen nicht von oben. Eine verbesserte Belüftung wirkt vorbeugend.

Blattflecken deuten auf eine Pilz- oder Bakterienerkrankung hin. Bakterielle Flecken sind eher eckig und gelb umrandet, Pilzflecken normalerweise rundlich mit einer Zone mit Fruchtkörpern. Die befallenen Teile sollten entfernt werden, bei einer Pilzerkrankung wird zusätzlich ein Fungizid eingesetzt.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

Non-commercial Links

es:Kalanchoe peltata

Das könnte Sie auch interessieren

Commercial Links