Quercus kelloggii

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Quercus kelloggii Newb.

Fagaceae

Lebensform: Baum
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne   8

Bodenfeuchte: frisch bis Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: sandiger Lehm - Bodenart: steiniger Lehm - Bodenart: sandiger Ton

Blattstand: wechselständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: eiförmig

Blattgliederung: einfach

    

Blütenform: keine Angabe
Frucht: Nuss

3A / f8da21 

Knospenanordnung: Ähre

Blüte: keine Angabe
Blütenhabitus: keine Angabe

Kronenform: breitkronig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Hamamelididae
Superordo:
Faganae
Ordo:
Fagales

Quercus kelloggii, umgangssprachlich Kalifornische Schwarz-Eiche, ist ein Baum.

Namensherkunft

Quercus kelloggii wurde von John Strong Newberry beschrieben und benannt.

Taxonomie

Quercus kelloggii ist eine Art aus der Gattung Quercus, die circa 641 bis 798 Arten umfasst und zur Familie der Fagaceae (Buchengewächse) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Quercus robur.

Merkmale

Wuchs

Die Bäume sind vergleichsweise langsamwüchsig und langlebig. Sie werden 6 bis 20 Meter hoch und haben eine breite Krone. Hauptwachstumszeit ist im Frühjahr und im Sommer.

Holz und Rinde

Blätter

Quercus kelloggii ist sommergrün. Die einfachen, dunkelgrünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Sie sind eiförmig, gelappt und gestielt. Die Belaubung der Pflanzen ist locker, im Herbst nehmen die Blätter eine attraktive gelbe Färbung an.

Blüten und Früchte

Von Mai bis Juni trägt Quercus kelloggii gelbe, in Ähren angeordnete Blüten.

Im Herbst tragen die Bäume nur wenige braune Nüsse. Die Früchte sind sowohl essbar als auch sehr zierend.

Wurzelsystem

Verbreitung

Quercus kelloggii stammt aus Oregon und Kalifornien.

Standort

Die Bäume bevorzugen einen sonnigen Standort auf frischen bis feuchten Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig, kiesig-lehmig oder sandig-tonig sowie vergleichsweise nährstoffreich sein. Für eine gute Entwicklung benötigen die Pflanzen einen pH-Wert zwischen 5,5 und 7,5 sowie eine Oberbodendicke von mindestens 91 Zentimetern. Sie vertragen Temperaturen bis -12°C (WHZ 8) und benötigen eine frostfreie Periode von mindestens 13 Wochen.

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: salzhaltige Böden, sauerstoffarme Böden
  • geringe Toleranz: kalkhaltige Böden
  • mittlere Toleranz: zeitweise trockene Böden

Verwendung

Der Zierwert von Quercus kelloggii entsteht vor allem durch den attraktiven Herbstaspekt. Geeignet als Solitär. Aus wirtschaflicher Sicht eignen sich die Bäume zur Produktion von Harzen. Die Pflanzen eignen sich gut zur Produktion von Feuerholz.

Pflege und Vermehrung

  • Für einen gesunden Wuchs im Spätwinter oder im zeitigen Frühjahr schiefe oder überkreuzt wachsende Äste entfernen.

Vermehrung durch Aussaat im Frühbeetkasten bei Samenreife. Die Pflanzen sind Kaltkeimer, müssen also stratifiziert werden. Außerdem Vermehrung durch Propfen.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Honigtau, Gallen oder gekräuselte Blätter deuten auf einen Befall durch Blattläuse hin. Abhilfe schafft ein Insektizid oder biologische Schädlingsbekämpfung, zum Beispiel mit Schlupfwespen oder räuberischen Mücken.

Ein weißer, puderartiger Belag auf der Pflanze deutet auf einen Befall durch Echten Mehltau hin. Die befallenen Pflanzenteile sollten entfernt und zusätzlich ein Fungizid einsetzt werden. Halten Sie die Wurzeln feucht und gießen Sie die Pflanzen nicht von oben. Eine verbesserte Belüftung wirkt vorbeugend.

Pilzfruchtkörper im Herbst, gehemmtes Wachstum oder Absterben der Pflanze deuten auf den Hallimasch-Pilz hin. Die befallen Pflanzen sollten mitsamt den Wurzeln entfernt werden.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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