Quercus castaneifolia

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Quercus castaneifolia C.A.Mey.

Fagaceae

Lebensform: Baum
Verwendung: Nutzpflanze / Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne - Standort: Halbschatten   7

Bodenfeuchte: frisch bis Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: sandiger Lehm - Bodenart: steiniger Lehm - Bodenart: sandiger Ton

Blattstand: wechselständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: lanzettlich

Blattgliederung: einfach

Blütenform: keine Angabe
Frucht: Nuss

 

Knospenanordnung: Ähre

Blüte: keine Angabe
Blütenhabitus: keine Angabe

Kronenform: breitkronig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Hamamelididae
Superordo:
Faganae
Ordo:
Fagales

Quercus castaneifolia, umgangssprachlich Kastanienblättrige Eiche, ist ein Baum.

Namensherkunft

Quercus castaneifolia wurde 1831 von Carl Anton von Meyer beschrieben und benannt.

Taxonomie

Quercus castaneifolia ist eine Art aus der Gattung Quercus, die circa 641 bis 798 Arten umfasst und zur Familie der Fagaceae (Buchengewächse) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Quercus robur.

Merkmale

Quercus castaneifolia - Blätter

Wuchs

Die Bäume sind vergleichsweise schnellwüchsig und kurzlebig. Sie haben eine breite Krone und werden 20 bis 25 Meter hoch.

Holz und Rinde

Blätter

Quercus castaneifolia ist sommergrün. Die einfachen, grünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Sie sind lanzettlich, grob gesägt und gestielt.

Blüten und Früchte

Quercus castaneifolia trägt von April bis Mai in Ähren angeordnete Blüten. Die Pflanzen sind diözisch, die Bestäubung erfolgt durch Fremdbestäubung durch den Wind.

Die Bäume tragen zierende braune Nüsse.

Wurzelsystem

Verbreitung

Quercus castaneifolia stammt aus dem Kaukasus und dem Iran.

Standort

Die Bäume bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Standort auf frischen bis feuchten Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig, kiesig-lehmig oder sandig-tonig und vergleichsweise nährstoffreich sein. Sie vertragen Temperaturen bis -18°C (WHZ 7).

Verwendung

Geeignet als Solitär.

Pflege und Vermehrung

  • Für einen gesunden Wuchs im Spätwinter oder im zeitigen Frühjahr schiefe oder überkreuzt wachsende Äste entfernen.

Vermehrung durch Aussaat im Frühbeetkasten bei Samenreife oder durch Propfen.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Honigtau, Gallen oder gekräuselte Blätter deuten auf einen Befall durch Blattläuse hin. Abhilfe schafft ein Insektizid oder biologische Schädlingsbekämpfung, zum Beispiel mit Schlupfwespen oder räuberischen Mücken.

Ein weißer, puderartiger Belag auf der Pflanze deutet auf einen Befall durch Echten Mehltau hin. Die befallenen Pflanzenteile sollten entfernt und zusätzlich ein Fungizid einsetzt werden. Halten Sie die Wurzeln feucht und gießen Sie die Pflanzen nicht von oben. Eine verbesserte Belüftung wirkt vorbeugend.

Pilzfruchtkörper im Herbst, gehemmtes Wachstum oder Absterben der Pflanze deuten auf den Hallimasch-Pilz hin. Die befallen Pflanzen sollten mitsamt den Wurzeln entfernt werden.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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es:Quercus castaneifolia

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