Quercus coccifera

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Quercus coccifera L.

Fagaceae

Lebensform: Baum
Verwendung: Nutzpflanze / Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne   8

Bodenfeuchte: frisch bis Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: sandiger Lehm - Bodenart: steiniger Lehm - Bodenart: sandiger Ton

Blattstand: wechselständig
Blatt: Immergrün

Blattform: lanzettlich

Blattgliederung: einfach

Blütenform: keine Angabe
Frucht: Nuss

 

Knospenanordnung: Ähre

Blüte: keine Angabe
Blütenhabitus: keine Angabe

Kronenform: breitkronig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Hamamelididae
Superordo:
Faganae
Ordo:
Fagales

Quercus coccifera, umgangssprachlich Kermes-Eiche, ist ein Baum.

Namensherkunft

Quercus coccifera wurde 1753 von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Taxonomie

Quercus coccifera ist eine Art aus der Gattung Quercus, die circa 641 bis 798 Arten umfasst und zur Familie der Fagaceae (Buchengewächse) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Quercus robur.

Merkmale

Quercus coccifera - Habitus
Quercus coccifera - Blätter
Quercus coccifera - Zweige
Quercus coccifera - Früchte

Wuchs

Die Bäume haben eine breite Krone und werden 4 bis 10 Meter hoch.

Holz und Rinde

Blätter

Quercus coccifera ist immergrün. Die einfachen, grünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Sie sind lanzettlich, grob gesägt und gestielt.

Blüten und Früchte

Die Blüten von Quercus coccifera sind in Ähren angeordnet.

Die Bäume tragen zierende braune Nüsse.

Wurzelsystem

Verbreitung

Quercus coccifera stammt aus Nordwest-Afrika, Libyen, dem östlichen Mittelmeerraum, der Türkei, Frankreich (ohne Korsika), von der Iberischen Halbinsel, der Apenninenhalbinsel und der Balkanhalbinsel.

Standort

Die Bäume bevorzugen einen sonnigen Standort auf frischen bis feuchten Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig, kiesig-lehmig oder sandig-tonig und vergleichsweise nährstoffreich sein. Sie vertragen Temperaturen bis -12°C (WHZ 8).

Verwendung

Geeignet als Solitär.

Pflege und Vermehrung

  • Für einen gesunden Wuchs im Spätwinter oder im zeitigen Frühjahr schiefe oder überkreuzt wachsende Äste entfernen.

Vermehrung durch Aussaat im Frühbeetkasten bei Samenreife oder durch Propfen.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Honigtau, Gallen oder gekräuselte Blätter deuten auf einen Befall durch Blattläuse hin. Abhilfe schafft ein Insektizid oder biologische Schädlingsbekämpfung, zum Beispiel mit Schlupfwespen oder räuberischen Mücken.

Ein weißer, puderartiger Belag auf der Pflanze deutet auf einen Befall durch Echten Mehltau hin. Die befallenen Pflanzenteile sollten entfernt und zusätzlich ein Fungizid einsetzt werden. Halten Sie die Wurzeln feucht und gießen Sie die Pflanzen nicht von oben. Eine verbesserte Belüftung wirkt vorbeugend.

Pilzfruchtkörper im Herbst, gehemmtes Wachstum oder Absterben der Pflanze deuten auf den Hallimasch-Pilz hin. Die befallen Pflanzen sollten mitsamt den Wurzeln entfernt werden.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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es:Quercus coccifera

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