Prunus laurocerasus

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Prunus laurocerasus L.

Rosaceae

Lebensform: Strauch
Verwendung: Nutzpflanze / Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne - Standort: Halbschatten   7

Bodenfeuchte: frisch bis Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: sandiger Lehm - Bodenart: steiniger Lehm - Bodenart: sandiger Ton

Blattstand: wechselständig
Blatt: Immergrün

Blattform: lanzettlich

Blattgliederung: einfach

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>f&uuml;nfz&auml;hlig
Frucht: Steinfrucht

N999D / ffffff 

Knospenanordnung: Traube

Bl&uuml;te: keine Angabe
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Rosidae
Superordo:
Rosanae
Ordo:
Rosales

Prunus laurocerasus, umgangssprachlich Kirschlorbeer, Lorbeer-Kirsche, ist ein Strauch.

Namensherkunft

Prunus laurocerasus wurde 1753 von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Taxonomie

Prunus laurocerasus ist eine Art aus der Gattung Prunus, die circa 198 bis 491 Arten umfasst und zur Familie der Rosaceae (Rosengewächse) gehört.

Merkmale

Prunus laurocerasus - Blätter
Prunus laurocerasus - Blüten
Prunus laurocerasus - Früchte
Prunus laurocerasus - Stamm

Wuchs

Die Sträucher werden 6 bis 8 Meter hoch. Die Wuchsbreite beträgt 7 bis 10 Meter.

Holz und Rinde

Blätter

Prunus laurocerasus ist immergrün. Die einfachen, grünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Sie sind lanzettlich und ganzrandig, gestielt und haben Nerven, die in den Blattrand auslaufen. Die Blätter haben eine kahle Oberfläche.

Blüten und Früchte

Von April bis Mai trägt Prunus laurocerasus weiße radförmig fünfzählige Blüten die in Trauben angeordnet sind. Die Bestäubung erfolgt durch Fremdbestäubung über Tiere.

Im Sommer tragen die Sträucher rote Steinfrüchte.

Wurzelsystem

Verbreitung

Prunus laurocerasus stammt von der Balkanhalbinsel, aus der Türkei, dem Kaukasus und dem Iran und ist in Portugal (ohne Azoren und Madeira), Frankreich (ohne Korsika), Korsika und auf den Britischen Inseln eingebürgert.

Standort

Die Sträucher bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Standort auf frischen bis feuchten Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig, kiesig-lehmig oder sandig-tonig sein und einen pH-Wert zwischen 4,5 und 6,5 aufweisen. Sie vertragen Temperaturen bis -18°C (WHZ 7).

Verwendung

Der Zierwert von Prunus laurocerasus entsteht vor allem durch den Duft. Geeignet für Dachgärten und für Hecken, außerdem geeignet als Friedhofsgrün, Bienenweide und als Vogelweide.

Pflege und Vermehrung

Grundsätzlich sind die Pflanzen als mäßig pflegeintensiv einzustufen.


Sorten

Giftigkeit

Prunus laurocerasus ist giftig.

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Krankheiten und Schädlinge

Ein weißer, puderartiger Belag auf der Pflanze deutet auf einen Befall durch Echten Mehltau hin. Die befallenen Pflanzenteile sollten entfernt und zusätzlich ein Fungizid einsetzt werden. Halten Sie die Wurzeln feucht und gießen Sie die Pflanzen nicht von oben. Eine verbesserte Belüftung wirkt vorbeugend.

Weiße Büschel oder weißer Belag auf der Blattunterseite deutet auf einen Befall durch Falschen Mehltau hin. Die befallenen Pflanzenteile sollten entfernt und zusätzlich ein Fungizid einsetzt werden. Halten Sie die Wurzeln feucht und gießen Sie die Pflanzen nicht von oben. Eine verbesserte Belüftung wirkt vorbeugend.

Verkrüppelte oder entfärbte Blätter und Blüten weisen auf einen Befall durch älchen hin. Dies führt zum Absterben der Pflanze, befallene Pflanzen sollten entfernt werden.

Plötzliche Welke oder fahlgrüne Verfärbungen deuten auf einen Pilzbefall (Phytophthora-Wurzelfäule) hin. Befallene Pflanzen sollten entfernt werden. Vorbeugend sollten Staunässe und Überdüngung vermieden werden.

Bei schuppigen Insekten auf Sprossen und an den Blattunterseiten handelt es sich um Schildläuse. Sie sondern Honigtau ab und werden mit Insektiziden oder Nützlingen bekämpft.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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