Ledum palustre

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Ledum palustre L.

Ericaceae

Lebensform: Strauch
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne - Standort: Halbschatten   1

Bodenfeuchte: frisch bis Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: sandiger Lehm - Bodenart: steiniger Lehm

Blattstand: wechselständig
Blatt: Immergrün

Blattform: lineal

Blattgliederung: einfach

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>f&uuml;nfz&auml;hlig
Frucht: wandspaltige Kapsel

N999D / ffffff 

Knospenanordnung: Dolde

Bl&uuml;te: keine Angabe
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Dilleniidae
Superordo:
Ericanae
Ordo:
Ericales

Ledum palustre, umgangssprachlich Sumpf-Porst, ist ein Strauch.

Namensherkunft

Ledum palustre wurde 1753 von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Taxonomie

Ledum palustre ist eine Art aus der Gattung Ledum, die circa 6 bis 15 Arten umfasst und zur Familie der Ericaceae (Erikagewächse) gehört.

Merkmale

Ledum palustre - Blätter
Ledum palustre - Blüten
Ledum palustre - Blütenstand

Wuchs

Die vergleichsweise kurzlebigen Sträucher haben einen aufrechten Wuchs und werden 30 bis 120 Zentimeter hoch. Hauptwachstumszeit ist im Frühjahr. Die Wuchsbreite beträgt 0.8 bis 1 Meter.

Holz und Rinde

Blätter

Ledum palustre ist immergrün. Die einfachen, grünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Sie sind lineal, ganzrandig und gestielt. Die Blätter sind etwa 5 Zentimeter groß und haben eine ledrige Oberfläche.

Blüten und Früchte

Von Mai bis Juli trägt Ledum palustre weiße radförmig fünfzählige Blüten die in Dolden angeordnet sind. Die Pflanzen sind zwittrig.

Im Sommer tragen die Sträucher braune wandspaltige Kapseln.

Wurzelsystem

Die Pflanzen bilden faserige Wurzeln.

Verbreitung

Ledum palustre stammt aus Nordeuropa, Zentraleuropa, dem östlichen Mitteleuropa, Osteuropa, Westsibirien (bis zum Jenissei), Ostsibirien, von der Insel Sachalin, aus Kamtschatka und der Mandschurei und ist auf den Britischen Inseln eingebürgert. Die Pflanzen sind nach dem Bundesnaturschutzgesetz vom 1. Februar 2001 geschützt.

Standort

Die Sträucher bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Standort auf frischen bis feuchten Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig oder kiesig-lehmig sein und einen pH-Wert zwischen 4,5 und 7,5 aufweisen. Für eine gute Entwicklung benötigen die Pflanzen eine Oberbodendicke von mindestens 30 Zentimetern. Sie vertragen Temperaturen unter -45°C (WHZ 1) und benötigen eine frostfreie Periode von mindestens 17 Wochen.

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: salzhaltige Böden, zeitweise trockene Böden
  • geringe Toleranz: sauerstoffarme Böden

Verwendung

Der Zierwert von Ledum palustre entsteht vor allem durch den attraktiven Herbstaspekt und den Duft. Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 1,8 Meter. Geeignet für Heidegärten.

Pflege und Vermehrung

Vermehrung durch Aussaat. Die Pflanzen sind Kaltkeimer, müssen also stratifiziert werden.

Sorten

Giftigkeit

Ledum palustre ist schwach giftig.

Aeskulap  Bitte beachten Sie den Hinweis zu Gesundheitsthemen

Krankheiten und Schädlinge

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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