Ligustrum delavayanum

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Ligustrum delavayanum Har.

Oleaceae

Lebensform: Strauch
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne - Standort: Halbschatten   7

Bodenfeuchte: frisch bis Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: sandiger Lehm - Bodenart: steiniger Lehm - Bodenart: sandiger Ton

Blattstand: gegenständig
Blatt: Immergrün

Blattform: elliptisch

Blattgliederung: einfach

Blütenform: stieltellerförmig
Frucht: Steinfrucht

N999D / ffffff 

Knospenanordnung: Rispe

Blüte: keine Angabe
Blütenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Lamiidae
Superordo:
Oleanae
Ordo:
Oleales

Ligustrum delavayanum, umgangssprachlich Delavays Liguster, ist ein ausladender Strauch der besonders gut für Heckenpflanzungen geeignet ist.

Namensherkunft

Ligustrum delavayanum wurde von Paul Auguste Hariot beschrieben und benannt.

Taxonomie

Ligustrum delavayanum ist eine Art aus der Gattung Ligustrum, die circa 51 bis 57 Arten umfasst und zur Familie der Oleaceae (Ölbaumgewächse) gehört.

Merkmale

Wuchs

Die Sträucher sind vergleichsweise langsamwüchsig und werden 1 bis 4 Meter hoch. Die Wuchsbreite beträgt 1.5 bis 2 Meter.

Holz und Rinde

Blätter

Ligustrum delavayanum ist immergrün. Die einfachen, grünen Blätter sind gegenständig angeordnet. Sie sind elliptisch, ganzrandig und gestielt.

Blüten und Früchte

Von Mai bis Juli trägt Ligustrum delavayanum weiße stieltellerförmige Blüten die in Rispen angeordnet sind.

Im Sommer tragen die Sträucher schwarze Steinfrüchte.

Wurzelsystem

Die Pflanzen bilden flache Wurzeln.

Verbreitung

Ligustrum delavayanum stammt aus Myanmar und Yunnan.

Standort

Die Sträucher bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Standort auf frischen bis feuchten Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig, kiesig-lehmig oder sandig-tonig sein und einen pH-Wert zwischen 6,5 und 10 aufweisen. Sie vertragen Temperaturen bis -18°C (WHZ 7).

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • hohe Toleranz: Streusalz

Verwendung

Der Zierwert von Ligustrum delavayanum entsteht vor allem durch das zierende Laub. Geeignet für Hecken und für Gehölzrabatten, außerdem geeignet als Solitär.

Pflege und Vermehrung

  • Für einen gesunden Wuchs im Spätwinter oder im zeitigen Frühjahr schiefe oder überkreuzt wachsende Äste entfernen.

Vermehrung • Aussaat im Frühbeetkasten im Frühjahr • Halbharte Stecklinge im Sommer • Ausgehärtete Stecklinge im Winter


Sorten

Giftigkeit

Ligustrum delavayanum ist giftig.

Aeskulap  Bitte beachten Sie den Hinweis zu Gesundheitsthemen

Krankheiten und Schädlinge

Blattflecken deuten auf eine Pilz- oder Bakterienerkrankung hin. Bakterielle Flecken sind eher eckig und gelb umrandet, Pilzflecken normalerweise rundlich mit einer Zone mit Fruchtkörpern. Die befallenen Teile sollten entfernt werden, bei einer Pilzerkrankung wird zusätzlich ein Fungizid eingesetzt.

Honigtau, Gallen oder gekräuselte Blätter deuten auf einen Befall durch Blattläuse hin. Abhilfe schafft ein Insektizid oder biologische Schädlingsbekämpfung, zum Beispiel mit Schlupfwespen oder räuberischen Mücken.

Bei schuppigen Insekten auf Sprossen und an den Blattunterseiten handelt es sich um Schildläuse. Sie sondern Honigtau ab und werden mit Insektiziden oder Nützlingen bekämpft.

Weiße Flecken auf Blüten und Blättern sowie sich nicht öffnende Knospen deuten auf einen Befall durch Thripse hin. Diese Insekten lassen sich mit guter Belüftung und regelmäßigen Wassergaben zurückdrängen, außerdem können Insektizide oder Nützlinge (Raubmilben) eingesetzt werden.

Pilzfruchtkörper im Herbst, gehemmtes Wachstum oder Absterben der Pflanze deuten auf den Hallimasch-Pilz hin. Die befallen Pflanzen sollten mitsamt den Wurzeln entfernt werden.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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