Ligustrum sempervirens

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Ligustrum sempervirens Mazziari

Oleaceae

Lebensform: Strauch

Standort: Sonne - Standort: Halbschatten  

Bodenfeuchte: frisch bis Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: sandiger Lehm - Bodenart: steiniger Lehm - Bodenart: sandiger Ton

Blattstand: gegenständig
Blatt: Immergrün

Blattform: elliptisch

Blattgliederung: einfach

Blütenform: stieltellerförmig
Frucht: Steinfrucht

N999D / ffffff 

Knospenanordnung: Rispe

Blüte: keine Angabe
Blütenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Lamiidae
Superordo:
Oleanae
Ordo:
Oleales

Ligustrum sempervirens ist ein Strauch.

Namensherkunft

Ligustrum sempervirens wurde bereits von Adrien René Franchet beschrieben und benannt, aber erst 1920 von Alexander von Lingelsheim in die heute gültige Systematik eingeordnet.

Taxonomie

Ligustrum sempervirens ist eine Art aus der Gattung Ligustrum, die circa 51 bis 57 Arten umfasst und zur Familie der Oleaceae (Ölbaumgewächse) gehört.

Merkmale

Wuchs

Die Sträucher werden 1 bis 4 Meter hoch.

Holz und Rinde

Blätter

Ligustrum sempervirens ist immergrün. Die Blätter sind einfach und gegenständig angeordnet. Sie sind elliptisch, ganzrandig und gestielt.

Blüten und Früchte

Von Juni bis August trägt Ligustrum sempervirens weiße stieltellerförmige Blüten die in Rispen angeordnet sind.

Im Sommer tragen die Sträucher violette Steinfrüchte.

Wurzelsystem

Verbreitung

Ligustrum sempervirens stammt aus dem südwestlichen Si-Chuan und Nordwest-Yunnan.

Standort

Die Sträucher bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Standort auf frischen bis feuchten Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig, kiesig-lehmig oder sandig-tonig sein.

Verwendung

Pflege und Vermehrung

  • Für einen gesunden Wuchs im Spätwinter oder im zeitigen Frühjahr schiefe oder überkreuzt wachsende Äste entfernen.

Vermehrung

  • Aussaat im Frühbeetkasten im Frühjahr
  • Halbharte Stecklinge im Sommer
  • Ausgehärtete Stecklinge im Winter


Sorten

Giftigkeit

Ligustrum sempervirens ist giftig.

Aeskulap  Bitte beachten Sie den Hinweis zu Gesundheitsthemen

Krankheiten und Schädlinge

Blattflecken deuten auf eine Pilz- oder Bakterienerkrankung hin. Bakterielle Flecken sind eher eckig und gelb umrandet, Pilzflecken normalerweise rundlich mit einer Zone mit Fruchtkörpern. Die befallenen Teile sollten entfernt werden, bei einer Pilzerkrankung wird zusätzlich ein Fungizid eingesetzt.

Honigtau, Gallen oder gekräuselte Blätter deuten auf einen Befall durch Blattläuse hin. Abhilfe schafft ein Insektizid oder biologische Schädlingsbekämpfung, zum Beispiel mit Schlupfwespen oder räuberischen Mücken.

Bei schuppigen Insekten auf Sprossen und an den Blattunterseiten handelt es sich um Schildläuse. Sie sondern Honigtau ab und werden mit Insektiziden oder Nützlingen bekämpft.

Weiße Flecken auf Blüten und Blättern sowie sich nicht öffnende Knospen deuten auf einen Befall durch Thripse hin. Diese Insekten lassen sich mit guter Belüftung und regelmäßigen Wassergaben zurückdrängen, außerdem können Insektizide oder Nützlinge (Raubmilben) eingesetzt werden.

Pilzfruchtkörper im Herbst, gehemmtes Wachstum oder Absterben der Pflanze deuten auf den Hallimasch-Pilz hin. Die befallen Pflanzen sollten mitsamt den Wurzeln entfernt werden.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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