Lonicera myrtillus

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Lonicera myrtillus Hook.f. & Thomson

Caprifoliaceae

Lebensform: Strauch

Standort: Sonne - Standort: Halbschatten   6

Bodenfeuchte: frisch bis Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: sandiger Lehm - Bodenart: steiniger Lehm

Blattstand: gegenständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: verkehrt eifärmig

Blattgliederung: einfach

Blütenform: trichterförmig
Frucht: Beere

N999D / ffffff 

Knospenanordnung: Köpfchen

Blüte: keine Angabe
Blütenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Cornidae
Superordo:
Dipsacanae
Ordo:
Dipsacales

Lonicera myrtillus ist ein Strauch.

Namensherkunft

Lonicera myrtillus wurde 1858 von Joseph Dalton Hooker und Thomas Thomson beschrieben und benannt.

Taxonomie

Lonicera myrtillus ist eine Art aus der Gattung Lonicera, die circa 128 bis 432 Arten umfasst und zur Familie der Caprifoliaceae (Geissblattgewächse) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Lonicera caprifolia.

Merkmale

Wuchs

Die Sträucher werden 2 bis 3 Meter hoch.

Holz und Rinde

Blätter

Lonicera myrtillus ist sommergrün. Die Blätter sind einfach und gegenständig angeordnet. Sie sind verkehrt eiförmig, ganzrandig und gestielt.

Blüten und Früchte

Von Mai bis Juni trägt Lonicera myrtillus weiße trichterförmige Blüten die in Köpfchen angeordnet sind.

Im Herbst tragen die Sträucher rote Beeren.

Wurzelsystem

Verbreitung

Lonicera myrtillus stammt aus Afghanistan, Pakistan, dem Himalaya und Südwest-China.

Standort

Die Sträucher bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Standort auf frischen bis feuchten Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig oder kiesig-lehmig sein. Sie vertragen Temperaturen bis -23°C (WHZ 6). Der Boden sollte humos sein. Im Halbschatten sind die Pflanzen weniger anfällig für einen Befall durch Blattläuse.

Verwendung

Der Zierwert von Lonicera myrtillus entsteht vor allem durch den Duft. Geeignet für Hecken und für Gehölzrabatten.

Pflege und Vermehrung

  • Nach der Blüte die abgeblühten Triebe des Vorjahres auf kräftige Knospen oder junge Triebe zurückschneiden. Beim Verjüngungsschnitt nach der Blüte alte Triebe zu einem Viertel entfernen.

Vermehrung durch Aussaat im Frühbeetkasten bei Samenreife oder durch Grünstecklinge im Frühjahr.

Sorten

Giftigkeit

Lonicera myrtillus ist giftig.

Aeskulap  Bitte beachten Sie den Hinweis zu Gesundheitsthemen

Krankheiten und Schädlinge

Honigtau, Gallen oder gekräuselte Blätter deuten auf einen Befall durch Blattläuse hin. Abhilfe schafft ein Insektizid oder biologische Schädlingsbekämpfung, zum Beispiel mit Schlupfwespen oder räuberischen Mücken.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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