Lonicera pileata

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Lonicera pileata Oliv.

Caprifoliaceae

Lebensform: Halbstrauch
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne - Standort: Halbschatten   6

Bodenfeuchte: frisch bis Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: sandiger Lehm - Bodenart: steiniger Lehm

Blattstand: gegenständig
Blatt: Immergrün

Blattform: eiförmig

Blattgliederung: einfach

Blütenform: trichterförmig
Frucht: Beere

V

N999D / ffffff 

Knospenanordnung: Köpfchen

Blüte: keine Angabe
Blütenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Cornidae
Superordo:
Dipsacanae
Ordo:
Dipsacales

Lonicera pileata ist ein dichter Halbstrauch mit cremeweißen Blüten und glänzend violetten Beeren.

Namensherkunft

Lonicera pileata wurde 1887 von Daniel Oliver beschrieben und benannt.

Taxonomie

Lonicera pileata ist eine Art aus der Gattung Lonicera, die circa 128 bis 432 Arten umfasst und zur Familie der Caprifoliaceae (Geissblattgewächse) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Lonicera caprifolia.

Merkmale

Wuchs

Die Halbsträucher werden 40 bis 60 Zentimeter hoch. Die Wuchsbreite beträgt 1.5 bis 2 Meter.

Holz und Rinde

Die Rinde ist abblätternd und braun.

Blätter

Lonicera pileata ist immergrün. Die einfachen, grünen Blätter sind gegenständig angeordnet. Sie sind eiförmig, ganzrandig und gestielt. Die Blätter haben eine kahle Oberfläche.

Blüten und Früchte

Im Mai trägt Lonicera pileata weiße trichterförmige Blüten die in Köpfchen angeordnet sind. Die Pflanzen sind zwittrig.

Von Sommer bis Herbst tragen die Halbsträucher violette Beeren.

Wurzelsystem

Verbreitung

Lonicera pileata stammt aus West-China und Zentral-China.

Standort

Die Halbsträucher bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Standort auf frischen bis feuchten Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig oder kiesig-lehmig sein. Sie vertragen Temperaturen bis -23°C (WHZ 6). Der Boden sollte humos sein. Im Halbschatten sind die Pflanzen weniger anfällig für einen Befall durch Blattläuse.

Verwendung

Der Zierwert von Lonicera pileata entsteht vor allem durch den Duft. Geeignet für Heidegärten, Steingärten, Dachgärten, freiwachsende niedrige Hecken und für Gehölzrabatten, außerdem geeignet als Friedhofsgrün, Bodendecker, Kübelpflanze und als Hangbepflanzung.

Pflege und Vermehrung

  • Nach der Blüte die abgeblühten Triebe des Vorjahres auf kräftige Knospen oder junge Triebe zurückschneiden. Beim Verjüngungsschnitt nach der Blüte alte Triebe zu einem Viertel entfernen.

Vermehrung durch Aussaat im Frühbeetkasten bei Samenreife oder durch halbharte Stecklinge im Sommer.

Sorten

Giftigkeit

Lonicera pileata ist giftig.

Aeskulap  Bitte beachten Sie den Hinweis zu Gesundheitsthemen

Krankheiten und Schädlinge

Honigtau, Gallen oder gekräuselte Blätter deuten auf einen Befall durch Blattläuse hin. Abhilfe schafft ein Insektizid oder biologische Schädlingsbekämpfung, zum Beispiel mit Schlupfwespen oder räuberischen Mücken.

Geschwüre am Holz deuten auf einen Befall durch Feuerbrand hin. Die befallenen Pflanzenteile sollten großzügig entfernt und vernichtet werden.

Blattflecken deuten auf eine Pilz- oder Bakterienerkrankung hin. Bakterielle Flecken sind eher eckig und gelb umrandet, Pilzflecken normalerweise rundlich mit einer Zone mit Fruchtkörpern. Die befallenen Teile sollten entfernt werden, bei einer Pilzerkrankung wird zusätzlich ein Fungizid eingesetzt.

Ein weißer, puderartiger Belag auf der Pflanze deutet auf einen Befall durch Echten Mehltau hin. Die befallenen Pflanzenteile sollten entfernt und zusätzlich ein Fungizid einsetzt werden. Halten Sie die Wurzeln feucht und gießen Sie die Pflanzen nicht von oben. Eine verbesserte Belüftung wirkt vorbeugend.

Weiße Büschel oder weißer Belag auf der Blattunterseite deutet auf einen Befall durch Falschen Mehltau hin. Die befallenen Pflanzenteile sollten entfernt und zusätzlich ein Fungizid einsetzt werden. Halten Sie die Wurzeln feucht und gießen Sie die Pflanzen nicht von oben. Eine verbesserte Belüftung wirkt vorbeugend.

Bei schuppigen Insekten auf Sprossen und an den Blattunterseiten handelt es sich um Schildläuse. Sie sondern Honigtau ab und werden mit Insektiziden oder Nützlingen bekämpft.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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