Lythrum salicaria

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Lythrum salicaria L.

Lythraceae

Lebensform: Staude
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne   3

Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: Lehm - Bodenart: sandiger Lehm - Bodenart: Ton - Bodenart: sandiger Ton - Bodenart: lehmiger Ton

Blattstand: gegenständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: eilanzettlich

Blattgliederung: einfach

    

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>sechsz&auml;hlig
Frucht: wandspaltige Kapsel

82C / 7b4c9a 

Knospenanordnung: &Auml;hre

Bl&uuml;te: einfach
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: horstartig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Rosidae
Superordo:
Myrtanae
Ordo:
Myrtales
Subordo:
Lythrineae

Lythrum salicaria, umgangssprachlich Blut-Weiderich, ist eine horstige Wildstaude, die gerne von Hummeln und Schmetterlingen besucht wird.

Namensherkunft

Lythrum salicaria wurde 1753 von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Taxonomie

Lythrum salicaria ist die Typus-Art der Gattung Lythrum, die circa 17 bis 115 Arten umfasst und zur Familie der Lythraceae (Blutweiderichgewächse) gehört.

Merkmale

Lythrum salicaria - Blüten

Wuchs

Die vergleichsweise schnellwüchsigen Stauden haben einen horstartigen Wuchs und werden 30 bis 120 Zentimeter hoch. Die Wuchsbreite beträgt 30 bis 60 Zentimeter.

Blätter

Lythrum salicaria ist sommergrün. Die einfachen, grünen Blätter sind gegenständig angeordnet. Sie sind eilanzettlich und ganzrandig. Die Blätter haben eine weich behaarte Oberfläche. Im Herbst nehmen sie eine attraktive dunkelrote Färbung an.

Blüten und Früchte

Von Juli bis August trägt Lythrum salicaria violette radförmig sechszählige Blüten die in Ähren angeordnet sind.

Von Sommer bis Herbst tragen die Stauden braune wandspaltige Kapseln.

Wurzelsystem

Die Pflanzen bilden Rhizome.

Verbreitung

Lythrum salicaria stammt aus ganz Europa, der Türkei, Syrien, Israel und Jordanien, dem Kaukasus, Westsibirien (bis zum Jenissei), Ostsibirien, von der Insel Sachalin, aus der Mongolei, Tibet, dem Himalaya, Korea, China, Japan, Nordwest-Afrika, Australien und Tasmanien und ist in Nordamerika eingebürgert.

Standort

Die Stauden bevorzugen einen sonnigen Standort auf feuchten Böden. Das Substrat sollte lehmig, sandig-lehmig, tonhaltig, sandig-tonig oder lehmig-tonig sowie vergleichsweise nährstoffreich sein und einen pH-Wert zwischen 8 und 10 aufweisen. Sie vertragen Temperaturen bis -40°C (WHZ 3). Die Pflanzen eignen sich für Randbereiche oder Wasserflächen stehender künstlicher Gewässer, Randbereiche oder Wasserflächen stehender natürlicher Gewässer, natürliche Bachläufe, seichtes Wasser und Sumpfgärten, die Pflanztiefe liegt bei 5 Zentimetern.

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Freiflächen
  • Wasserrand

Verwendung

Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 50 Zentimetern, am besten kommen die Stauden in Gruppen von 3 bis 5 Stück zur Geltung. Geeignet für Beete und Rabatten, außerdem geeignet als Schnittblumen und als Bienenweide.

Pflege und Vermehrung

  • Verwelkte Blüten entfernen wenn keine Selbstaussaat gewünscht ist.

Vermehrung • Aussaat • Stecklinge • Teilung


Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Fraß- und Schleimspuren deuten auf ein Schneckenproblem hin. Regelmäßige Bodenbearbeitung und gute Hygiene wirkt vorbeugend. Bei Befall können Schneckenkorn oder Nützlinge (Fadenwürmer) eingesetzt werden. Auch das Absammeln der Schnecken in den Abendstunden hilft.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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