Dypsis lutescens

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Dypsis lutescens (H.Wendl.) Beentje & J.Dransf.

Arecaceae

Lebensform: Baum
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne - Standort: Halbschatten   10

Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: sandiger Lehm

Blattstand: grundständig
Blatt: Immergrün

Blattform: lanzettlich

Blattgliederung: paarig gefiedert

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>dreiz&auml;hlig
Frucht: keine Angabe

3A / f8da21 

Knospenanordnung: Rispe

Bl&uuml;te: keine Angabe
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Kronenform: mehrst&auml;mmige<br>Palme, Cycade o.&auml;.

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Liliopsida
Subclassis:
Arecidae
Superordo:
Arecanae
Ordo:
Arecales

Dypsis lutescens, umgangssprachlich Madagaskar-Goldfruchtpalme, ist ein Baum.

Namensherkunft

Dypsis lutescens wurde bereits von Hermann Wendland beschrieben und benannt, aber erst 1995 von Henk Jaap Beentje und John Dransfield in die heute gültige Systematik eingeordnet.

Taxonomie

Dypsis lutescens ist eine Art aus der Gattung Dypsis, die circa 145 bis 150 Arten umfasst und zur Familie der Arecaceae (Palmen) gehört.

Merkmale

Wuchs

Die vergleichsweise schnellwüchsigen Bäume haben einen mehrstämmig palmenartigen Wuchs und werden 8 bis 9 Meter hoch. Die Wuchsbreite beträgt 3 bis 4 Meter.

Holz und Rinde

Die Rinde ist glatt und grün.

Blätter

Dypsis lutescens ist immergrün. Die paarig gefiederten, moosgrünen Blätter sind grundständig. Die Fiederblättchen sind lanzettlich und ganzrandig, sie sind parallelnervig. Die Blätter haben eine kahle Oberfläche.

Blüten und Früchte

Von Juni bis August trägt Dypsis lutescens gelbe radförmig dreizählige Blüten die in Rispen angeordnet sind.


Wurzelsystem

Verbreitung

Dypsis lutescens stammt von Madagaskar und den Komoren.

Standort

Die Bäume bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Standort auf feuchten Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig sein. Sie vertragen Temperaturen nur über mindestens 1°C (WHZ 10).

Verwendung

Der Zierwert von Dypsis lutescens entsteht vor allem durch das zierende Laub. Geeignet als Zimmerpflanze.

Pflege und Vermehrung

Grundsätzlich sind die Pflanzen als wenig pflegeintensiv einzustufen.


Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Feine Spinnweben auf den Pflanzen deuten auf einen Befall durch die Rote Spinnmilbe hin. Diese saugenden Insekten treten vor allem in Gewächshäusern auf und können mit Insektiziden oder Raubmilben bekämpft werden.

Plötzliche Welke oder fahlgrüne Verfärbungen deuten auf einen Pilzbefall (Phytophthora-Wurzelfäule) hin. Befallene Pflanzen sollten entfernt werden. Vorbeugend sollten Staunässe und Überdüngung vermieden werden.

Bei schuppigen Insekten auf Sprossen und an den Blattunterseiten handelt es sich um Schildläuse. Sie sondern Honigtau ab und werden mit Insektiziden oder Nützlingen bekämpft.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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