Zea mays

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Zea mays L.

Poaceae

Lebensform: Gras

Standort: Sonne   7

Bodenfeuchte: trocken bis Bodenfeuchte: frisch

Bodenart: sandiger Lehm - Bodenart: steiniger Lehm - Bodenart: sandiger Ton

Blattstand: wechselständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: lanzettlich

Blattgliederung: einfach

    

Blütenform: keine Angabe
Frucht: Karyopse

3A / f8da21 

Knospenanordnung: Traube

Blüte: keine Angabe
Blütenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Liliopsida
Subclassis:
Commelinidae
Superordo:
Poanae
Ordo:
Poales

Zea mays, umgangssprachlich Mais, gehört zu den Gräsern.

Namensherkunft

Zea mays wurde von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Taxonomie

Zea mays ist eine Art aus der Gattung Zea, die 7 Arten umfasst und zur Familie der Poaceae (Gräser) gehört.

Merkmale

Zea mays - Habitus
Zea mays - Blätter
Zea mays - Blüten
Zea mays - Früchte

Wuchs

Die vergleichsweise schnellwüchsigen und kurzlebigen Gräser werden 2 bis 2,5 Meter hoch. Die Wuchsbreite beträgt 30 bis 60 Zentimeter.

Blätter

Zea mays ist sommergrün. Die einfachen, grünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Sie sind lanzettlich, ganzrandig und parallelnervig. Im Herbst nehmen sie eine attraktive gelbe Färbung an.

Blüten und Früchte

Von Juli bis Oktober trägt Zea mays gelbe, in Trauben angeordnete Blüten. Die Pflanzen sind diözisch.

Im Sommer tragen die Gräser zierende gelbe Karyopsen.

Wurzelsystem

Verbreitung

Zea mays stammt aus Mexiko.

Standort

Die Gräser bevorzugen einen sonnigen Standort auf trockenen bis frischen Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig, kiesig-lehmig oder sandig-tonig sein und einen pH-Wert zwischen 5,5 und 7,5 aufweisen. Für eine gute Entwicklung benötigen die Pflanzen eine Oberbodendicke von mindestens 20 Zentimetern. Sie vertragen Temperaturen bis -18°C (WHZ 7).

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • hohe Toleranz: Stadtklima

Verwendung

Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 40 bis 50 Zentimetern. Geeignet als Kübelpflanze und als Bienenweide.

Pflege und Vermehrung

Grundsätzlich sind die Pflanzen als mäßig pflegeintensiv einzustufen.


Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Blattflecken deuten auf eine Pilz- oder Bakterienerkrankung hin. Bakterielle Flecken sind eher eckig und gelb umrandet, Pilzflecken normalerweise rundlich mit einer Zone mit Fruchtkörpern. Die befallenen Teile sollten entfernt werden, bei einer Pilzerkrankung wird zusätzlich ein Fungizid eingesetzt.

Fraß- und Schleimspuren deuten auf ein Schneckenproblem hin. Regelmäßige Bodenbearbeitung und gute Hygiene wirkt vorbeugend. Bei Befall können Schneckenkorn oder Nützlinge (Fadenwürmer) eingesetzt werden. Auch das Absammeln der Schnecken in den Abendstunden hilft.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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