Juglans mandshurica

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Juglans mandshurica Maxim.

Juglandaceae

Lebensform: Baum
Verwendung: Nutzpflanze / Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne   5

Bodenfeuchte: frisch bis Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: sandiger Lehm - Bodenart: steiniger Lehm - Bodenart: sandiger Ton

Blattstand: wechselständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: elliptisch

Blattgliederung: unpaarig gefiedert

Blütenform: keine Angabe
Frucht: Steinfrucht

150B / c3d238 

Knospenanordnung: Ähre

Blüte: keine Angabe
Blütenhabitus: keine Angabe

Kronenform: breitkronig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Hamamelididae
Superordo:
Juglandanae
Ordo:
Juglandales

Juglans mandshurica, umgangssprachlich Mandschurische Walnuss, Schmalfrüchtige Walnuss, ist ein Baum.

Namensherkunft

Juglans mandshurica wurde von Carl Johann Maximowicz beschrieben und benannt.

Taxonomie

Juglans mandshurica ist eine Art aus der Gattung Juglans, die circa 21 bis 84 Arten umfasst und zur Familie der Juglandaceae (Walnussgewächse) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Juglans regia.

Merkmale

Wuchs

Die Bäume haben eine breite Krone und werden 8 bis 25 Meter hoch.

Holz und Rinde

Blätter

Juglans mandshurica ist sommergrün. Die unpaarig gefiederten, dunkelgrünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Die elliptischen Fiederblättchen sind sitzend und grob gesägt.

Blüten und Früchte

Von April bis Mai trägt Juglans mandshurica hellgrüne, in Ähren angeordnete Blüten.

Im Herbst tragen die Bäume Steinfrüchte.

Wurzelsystem

Verbreitung

Juglans mandshurica stammt aus der Mandschurei.

Standort

Die Bäume bevorzugen einen sonnigen Standort auf frischen bis feuchten Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig, kiesig-lehmig oder sandig-tonig und vergleichsweise nährstoffreich sein. Sie vertragen Temperaturen bis -29°C (WHZ 5).

Verwendung

Geeignet als Solitär.

Pflege und Vermehrung

  • Die Pflanzen sollten möglichst nicht verpflanzt werden.
  • Im Spätsommer können die Pflanzen, falls unbedingt notwendig, geschnitten werden. Grundsätzlich sollte ein Schnitt aber vermieden werden.


Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Honigtau, Gallen oder gekräuselte Blätter deuten auf einen Befall durch Blattläuse hin. Abhilfe schafft ein Insektizid oder biologische Schädlingsbekämpfung, zum Beispiel mit Schlupfwespen oder räuberischen Mücken.

Pilzfruchtkörper im Herbst, gehemmtes Wachstum oder Absterben der Pflanze deuten auf den Hallimasch-Pilz hin. Die befallen Pflanzen sollten mitsamt den Wurzeln entfernt werden.

Blattflecken deuten auf eine Pilz- oder Bakterienerkrankung hin. Bakterielle Flecken sind eher eckig und gelb umrandet, Pilzflecken normalerweise rundlich mit einer Zone mit Fruchtkörpern. Die befallenen Teile sollten entfernt werden, bei einer Pilzerkrankung wird zusätzlich ein Fungizid eingesetzt.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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