Cypripedium calceolus

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Cypripedium calceolus L.

Orchidaceae

Lebensform: Staude
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Halbschatten   5

Bodenfeuchte: feucht

Blattstand: wechselständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: elliptisch

Blattgliederung: einfach

Blütenform: frauenschuhartig
Frucht: keine Angabe

165B / 92481f 

Knospenanordnung: einzeln

Blüte: gefüllt
Blütenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: horstartig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Liliopsida
Subclassis:
Liliidae
Superordo:
Lilianae
Ordo:
Orchidales

Cypripedium calceolus, umgangssprachlich Gelber Frauenschuh, Marien-Frauenschuh, ist eine Staude.

Namensherkunft

Cypripedium calceolus wurde 1753 von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Taxonomie

Cypripedium calceolus ist die Typus-Art der Gattung Cypripedium, die circa 66 bis 299 Arten umfasst und zur Familie der Orchidaceae (Orchideen) gehört.

Merkmale

Wuchs

Die vergleichsweise langsamwüchsigen Stauden haben einen horstartigen Wuchs und werden 20 bis 45 Zentimeter hoch.

Blätter

Cypripedium calceolus ist sommergrün. Die Blätter sind einfach und wechselständig angeordnet. Sie sind elliptisch, ganzrandig und stengelumfassend.

Blüten und Früchte

Von Mai bis Juni trägt Cypripedium calceolus braunee frauenschuhartige Blüten. Die Blüten sind gefüllt und einzeln angeordnet.


Wurzelsystem

Verbreitung

Cypripedium calceolus stammt aus ganz Europa, Westsibirien (bis zum Jenissei), Ostsibirien, der Mongolei, Nordchina, nördlich des Qin-lin und von der Insel Sachalin. Die Pflanzen sind sowohl nach dem Bundesnaturschutzgesetz vom 1. 1. 2001 als auch nach dem Washingtoner Artenschutzübereinkommen geschützt (vergleiche EG-Verordnung Nr. 338/97 Anhänge A und B vom 9. Dezember 1996, geändert am 18. Dezember 2000).

Standort

Die Stauden bevorzugen einen halbschattigen Standort auf feuchten Böden. Das Substrat sollte einen pH-Wert zwischen 7,5 und 8,5 haben. Sie vertragen Temperaturen bis -29°C (WHZ 5).

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: Staunässe, Winternässe

Verwendung

Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 40 Zentimetern, am besten kommen die Stauden in Gruppen von 3 bis 10 Stück zur Geltung.

Pflege und Vermehrung

  • Die Pflanzen sollten möglichst nicht verpflanzt werden.


Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Fraß- und Schleimspuren deuten auf ein Schneckenproblem hin. Regelmäßige Bodenbearbeitung und gute Hygiene wirkt vorbeugend. Bei Befall können Schneckenkorn oder Nützlinge (Fadenwürmer) eingesetzt werden. Auch das Absammeln der Schnecken in den Abendstunden hilft.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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