Mentha arvensis

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Mentha arvensis L.

Lamiaceae

Lebensform: Staude
Verwendung: Nutzpflanze

Standort: Sonne   7

Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: sandiger Lehm

Blattstand: gegenständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: eiförmig

Blattgliederung: einfach

Blütenform: Lippenblüte
Frucht: Klausenfrucht

75D / cfb0e0 

Knospenanordnung: Büschel

Blüte: keine Angabe
Blütenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: buschig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Lamiidae
Superordo:
Lamianae
Ordo:
Lamiales
Subordo:
Lamiineae

Mentha arvensis, umgangssprachlich Gewöhnliche Acker-Minze, ist eine buschige Staude mit dichten Blütenquirlen. Ihre Blätter werden traditionell als Tee gegen Fieber eingesetzt.

Namensherkunft

Mentha arvensis wurde 1753 von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Taxonomie

Mentha arvensis ist eine Art aus der Gattung Mentha, die circa 56 bis 327 Arten umfasst und zur Familie der Lamiaceae (Lippenblütler) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Mentha spicata.

Merkmale

Wuchs

Die Stauden werden 15 bis 50 Zentimeter hoch, Hauptwachstumszeit ist im Frühjahr. Sie sind vergleichsweise kurzlebig und haben einen aufrechten Wuchs

Blätter

Mentha arvensis ist sommergrün. Die einfachen, dunkelgrünen Blätter sind gegenständig angeordnet. Sie sind eiförmig, fein gesägt und gestielt. Die Belaubung ist locker.

Blüten und Früchte

Während der Blütezeit von Juli bis September ist Mentha arvensis sehr attraktiv. Die Pflanzen tragen dann hellviolette Lippenblüten die in Büscheln angeordnet sind.

Von Sommer bis Herbst tragen die Stauden braune Klausenfrüchte.

Wurzelsystem

Verbreitung

Mentha arvensis stammt aus ganz Europa, der Türkei, dem Kaukasus, Westsibirien (bis zum Jenissei), Ostsibirien, von der Insel Sachalin, aus Kamtschatka, Zentralasien, dem Himalaya, China, Alaska, Kanada und den USA und ist auf der Insel Java, den Philippinen und in Neuseeland eingebürgert.

Standort

Die Stauden bevorzugen einen sonnigen Standort auf feuchten Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig sowie vergleichsweise mager sein. Für eine gute Entwicklung benötigen die Pflanzen einen pH-Wert zwischen 5 und 7 sowie eine Oberbodendicke von mindestens 15 Zentimetern. Sie vertragen Temperaturen bis -18°C (WHZ 7) und benötigen eine frostfreie Periode von mindestens 14 Wochen.

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Freiflächen

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: salzhaltige Böden
  • geringe Toleranz: zeitweise trockene Böden
  • mittlere Toleranz: sauerstoffarme Böden, kalkhaltige Böden

Verwendung

Der Zierwert von Mentha arvensis entsteht vor allem durch den Duft und das zierende Laub. Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 45 bis 100 Zentimetern. Geeignet für Naturgärten und für gemischte Rabatten.

Pflege und Vermehrung

Vermehrung • Aussaat im Frühbeetkasten im Frühjahr • Teilung im Frühjahr oder im Herbst • Kopfstecklinge im Frühjahr oder im Sommer


Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Ein weißer, puderartiger Belag auf der Pflanze deutet auf einen Befall durch Echten Mehltau hin. Die befallenen Pflanzenteile sollten entfernt und zusätzlich ein Fungizid einsetzt werden. Halten Sie die Wurzeln feucht und gießen Sie die Pflanzen nicht von oben. Eine verbesserte Belüftung wirkt vorbeugend.

Braune, orange oder gelbliche Pusteln auf Sprossen oder Blattunterseiten werden wahrscheinlich durch Pilzbefall (Rost) hervorgerufen. Die befallenen Pflanzenteile sollten entfernt und ein Fungizid eingesetzt werden. Außerdem sollte die Belüftung verbessert und die Luftfeuchtigkeit verringert werden.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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