Lunaria rediviva

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Lunaria rediviva L.

Brassicaceae

Lebensform: Staude
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne - Standort: Halbschatten   6

Bodenfeuchte: frisch bis Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: sandiger Lehm

Blattstand: wechselständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: herzförmig

Blattgliederung: einfach

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>vierz&auml;hlig
Frucht: Sch&ouml;tchen

75D / cfb0e0 

Knospenanordnung: Traube

Bl&uuml;te: keine Angabe
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: buschig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Dilleniidae
Superordo:
Violanae
Ordo:
Capparales

Lunaria rediviva, umgangssprachlich Ausdauerndes Silberblatt, Mondviole, ist eine Staude.

Namensherkunft

Lunaria rediviva wurde 1753 von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Taxonomie

Lunaria rediviva ist eine Art aus der Gattung Lunaria, die circa 4 bis 13 Arten umfasst und zur Familie der Brassicaceae (Kreuzblütler) gehört.

Merkmale

Wuchs

Die Stauden haben einen buschigen Wuchs und werden 60 bis 90 Zentimeter hoch.

Blätter

Lunaria rediviva ist sommergrün. Die einfachen, grünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Sie sind herzförmig, fein gezähnt und gestielt.

Blüten und Früchte

Von Mai bis Juli trägt Lunaria rediviva hellviolette radförmig vierzählige Blüten die in Trauben angeordnet sind.

Die Stauden bilden zierende Schötchen.

Wurzelsystem

Verbreitung

Lunaria rediviva stammt aus ganz Europa mit Ausnahme der Britischen Inseln. Die Pflanzen sind nach dem Bundesnaturschutzgesetz vom 1. Februar 2001 geschützt.

Standort

Die Stauden bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Standort auf frischen bis feuchten Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig sein und einen pH-Wert zwischen 8 und 10 aufweisen. Sie vertragen Temperaturen bis -23°C (WHZ 6).

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Gehölz (meist sehr humusreicher Boden)
  • Gehölzrand (meist humoser Boden)

Verwendung

Der Zierwert von Lunaria rediviva entsteht vor allem durch den Duft. Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 55 Zentimetern, am besten kommen die Stauden in Gruppen von 5 bis 10 Stück zur Geltung.

Pflege und Vermehrung

Grundsätzlich sind die Pflanzen als wenig pflegeintensiv einzustufen.

Vermehrung durch Aussaat oder durch Teilung.

Sorten

Giftigkeit

Lunaria rediviva ist giftig.

Aeskulap  Bitte beachten Sie den Hinweis zu Gesundheitsthemen

Krankheiten und Schädlinge

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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