Salix reticulata

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Salix reticulata L.

Salicaceae

Lebensform: Halbstrauch
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne  

Bodenfeuchte: frisch bis Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: sandiger Lehm - Bodenart: steiniger Lehm - Bodenart: sandiger Ton

Blattstand: wechselständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: elliptisch

Blattgliederung: einfach

Blütenform: becherförmig
Frucht: fachspaltige Kapsel

3D / efe981 

Knospenanordnung: Ähre

Blüte: keine Angabe
Blütenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Dilleniidae
Superordo:
Violanae
Ordo:
Salicales

Salix reticulata, umgangssprachlich Netz-Weide, ist ein Halbstrauch.

Namensherkunft

Salix reticulata wurde von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Taxonomie

Salix reticulata ist eine Art aus der Gattung Salix, die circa 456 bis 795 Arten umfasst und zur Familie der Salicaceae (Weidengewächse) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Salix alba.

Merkmale

Wuchs

Die vergleichsweise kurzlebigen Halbsträucher haben einen aufrechten Wuchs und werden 3 bis 8 Zentimeter hoch. Hauptwachstumszeit ist im Frühjahr.

Holz und Rinde

Blätter

Salix reticulata ist sommergrün. Die einfachen, grünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Sie sind elliptisch, ganzrandig und gestielt. Die Belaubung ist locker.

Blüten und Früchte

Von Juni bis August trägt Salix reticulata hellgelbe becherförmige Blüten die in Ähren angeordnet sind.

Die Halbsträucher bilden zahlreiche fachspaltige Kapseln.

Wurzelsystem

Verbreitung

Salix reticulata stammt aus ganz Europa, Westsibirien (bis zum Jenissei), Ostsibirien, Kamtschatka, der Mongolei, Alaska und Kanada.

Standort

Die Halbsträucher bevorzugen einen sonnigen Standort auf frischen bis feuchten Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig, kiesig-lehmig oder sandig-tonig sowie vergleichsweise mager sein. Für eine gute Entwicklung benötigen die Pflanzen einen pH-Wert zwischen 4,2 und 8,5 sowie eine Oberbodendicke von mindestens 30 Zentimetern. Sie brauchen eine frostfreie Periode von mindestens 7 Wochen.

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: salzhaltige Böden
  • geringe Toleranz: zeitweise trockene Böden
  • mittlere Toleranz: sauerstoffarme Böden, kalkhaltige Böden

Verwendung

Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 1,8 Meter. Zur Produktion von Feuerholz sind die Pflanzen nur schlecht geeignet.

Pflege und Vermehrung

Vermehrung durch Aussaat. Die Pflanzen sind Kaltkeimer, müssen also stratifiziert werden. Außerdem Vermehrung durch ausgehärtete Stecklinge.

Sorten

Giftigkeit

Salix reticulata ist schwach giftig.

Aeskulap  Bitte beachten Sie den Hinweis zu Gesundheitsthemen

Krankheiten und Schädlinge

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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