Dracocephalum ruyschiana

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Dracocephalum ruyschiana L.

Lamiaceae

Lebensform: Staude
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne   3

Bodenfeuchte: trocken bis Bodenfeuchte: frisch

Bodenart: steiniger Lehm

Blattstand: gegenständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: lanzettlich

Blattgliederung: einfach

Blütenform: röhrenförmig
Frucht: Klausenfrucht

82C / 7b4c9a 

Knospenanordnung: Ähre

Blüte: keine Angabe
Blütenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: buschig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Lamiidae
Superordo:
Lamianae
Ordo:
Lamiales
Subordo:
Lamiineae

Dracocephalum ruyschiana, umgangssprachlich Nordischer Drachenkopf, ist eine Staude.

Namensherkunft

Dracocephalum ruyschiana wurde 1753 von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Taxonomie

Dracocephalum ruyschiana ist eine Art aus der Gattung Dracocephalum, die circa 75 bis 90 Arten umfasst und zur Familie der Lamiaceae (Lippenblütler) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Dracocephalum moldavica.

Merkmale

Wuchs

Die Stauden haben einen buschigen Wuchs und werden 40 bis 60 Zentimeter hoch.

Blätter

Dracocephalum ruyschiana ist sommergrün. Die einfachen, dunkelgrünen Blätter sind gegenständig angeordnet. Sie sind lanzettlich, ganzrandig und gestielt. Die Blätter sind etwa 30 bis 40 Zentimeter groß.

Blüten und Früchte

Von Juli bis August trägt Dracocephalum ruyschiana violette röhrenförmige Blüten die in Ähren angeordnet sind.

Die Stauden bilden Klausenfrüchte.

Wurzelsystem

Verbreitung

Dracocephalum ruyschiana stammt aus Frankreich (ohne Korsika), Zentraleuropa, dem östlichen Mitteleuropa, Osteuropa, von der Apenninenhalbinsel, aus Nordeuropa, dem Kaukasus, Westsibirien (bis zum Jenissei), Ostsibirien, Zentralasien, der Mongolei und der Mandschurei. Die Pflanzen sind nach dem Bundesnaturschutzgesetz vom 1. Februar 2001 geschützt.

Standort

Die Stauden bevorzugen einen sonnigen Standort auf trockenen bis frischen Böden. Das Substrat sollte kiesig-lehmig sein und einen pH-Wert zwischen 5 und 6,5 aufweisen. Sie vertragen Temperaturen bis -40°C (WHZ 3).

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Steinanlagen

Verwendung

Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 30 Zentimetern, am besten kommen die Stauden in Gruppen von 3 bis 5 Stück zur Geltung. Geeignet für Steingärten, außerdem geeignet als Kübelpflanze und als Solitär.

Pflege und Vermehrung

Bei richtiger Standortwahl ist kaum bis keine Pflege notwendig.

Vermehrung • Aussaat • Stecklinge • Teilung


Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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