Rosa nutkana

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Rosa nutkana C.Presl

Rosaceae

Lebensform: Halbstrauch
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne - Standort: Halbschatten   4

Bodenfeuchte: trocken bis Bodenfeuchte: frisch

Bodenart: sandiger Lehm - Bodenart: steiniger Lehm

Blattstand: wechselständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: elliptisch

Blattgliederung: unpaarig gefiedert

    

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>f&uuml;nfz&auml;hlig
Frucht: Rosenfrucht

63D / e981ab 

Knospenanordnung: einzeln

Bl&uuml;te: keine Angabe
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Rosidae
Superordo:
Rosanae
Ordo:
Rosales

Rosa nutkana, umgangssprachlich Nutka-Rose, ist ein Halbstrauch.

Namensherkunft

Taxonomie

Rosa nutkana ist eine Art aus der Gattung Rosa, die circa 180 bis 623 Arten umfasst und zur Familie der Rosaceae (Rosengewächse) gehört.

Merkmale

Wuchs

Die Halbsträucher sind vergleichsweise schnellwüchsig und werden 50 bis 200 Zentimeter hoch. Die Wuchsbreite beträgt 2 bis 3 Meter.

Holz und Rinde

Die Rinde ist grau.

Blätter

Rosa nutkana ist sommergrün. Die unpaarig gefiederten, dunkelgrünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Die elliptischen Fiederblättchen sind gestielt und fein gesägt. Die Blätter haben eine drüsige Oberfläche. Im Herbst nehmen sie eine attraktive gelbe Färbung an.

Blüten und Früchte

Von Juli bis September trägt Rosa nutkana rosafarbene radförmig fünfzählige Blüten die einzeln angeordnet sind. Die Pflanzen sind zwittrig.

Von Sommer bis Herbst tragen die Halbsträucher violette Rosenfrüchte.

Wurzelsystem

Verbreitung

Rosa nutkana stammt aus Alaska, dem westlichen Kanada, dem Nordwesten der USA, den Rocky Mountains und Kalifornien.

Verwendung

Der Zierwert von Rosa nutkana entsteht vor allem durch den Duft. Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 90 bis 140 Zentimetern. Geeignet für Hecken und für Gehölzrabatten, außerdem geeignet als Bodendecker und als Hangbepflanzung.

Pflege und Vermehrung

Grundsätzlich sind die Pflanzen als wenig pflegeintensiv einzustufen.


Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Honigtau, Gallen oder gekräuselte Blätter deuten auf einen Befall durch Blattläuse hin. Abhilfe schafft ein Insektizid oder biologische Schädlingsbekämpfung, zum Beispiel mit Schlupfwespen oder räuberischen Mücken.

Offene Wunden an Wurzeln und Sprossen, oft einhergehend mit erhabenen Borkenringen und Pusteln deuten auf eine Pilzerkrankung hin. Die befallenen Teile sollten entfernt und vernichtet werden.

Ein weißer, puderartiger Belag auf der Pflanze deutet auf einen Befall durch Echten Mehltau hin. Die befallenen Pflanzenteile sollten entfernt und zusätzlich ein Fungizid einsetzt werden. Halten Sie die Wurzeln feucht und gießen Sie die Pflanzen nicht von oben. Eine verbesserte Belüftung wirkt vorbeugend.

Weiße Büschel oder weißer Belag auf der Blattunterseite deutet auf einen Befall durch Falschen Mehltau hin. Die befallenen Pflanzenteile sollten entfernt und zusätzlich ein Fungizid einsetzt werden. Halten Sie die Wurzeln feucht und gießen Sie die Pflanzen nicht von oben. Eine verbesserte Belüftung wirkt vorbeugend.

Feine Spinnweben auf den Pflanzen deuten auf einen Befall durch die Rote Spinnmilbe hin. Diese saugenden Insekten treten vor allem in Gewächshäusern auf und können mit Insektiziden oder Raubmilben bekämpft werden.

Braune, orange oder gelbliche Pusteln auf Sprossen oder Blattunterseiten werden wahrscheinlich durch Pilzbefall (Rost) hervorgerufen. Die befallenen Pflanzenteile sollten entfernt und ein Fungizid eingesetzt werden. Außerdem sollte die Belüftung verbessert und die Luftfeuchtigkeit verringert werden.

Bei schuppigen Insekten auf Sprossen und an den Blattunterseiten handelt es sich um Schildläuse. Sie sondern Honigtau ab und werden mit Insektiziden oder Nützlingen bekämpft.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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