Oncostema peruviana

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Oncostema peruviana (L.) Speta

Liliaceae

Lebensform: Staude
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne - Standort: Halbschatten   8

Bodenfeuchte: trocken bis Bodenfeuchte: frisch

Bodenart: steiniger Lehm

Blattstand: grundständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: lanzettlich

Blattgliederung: einfach

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>sechsz&auml;hlig
Frucht: fachspaltige Kapsel

105C / 00399c 

Knospenanordnung: Traube

Bl&uuml;te: keine Angabe
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Liliopsida
Subclassis:
Liliidae
Superordo:
Lilianae
Ordo:
Liliales

Oncostema peruviana ist eine Staude.

Namensherkunft

Taxonomie

Oncostema peruviana ist eine Art aus der Gattung Oncostema, die circa 0 bis 3 Arten umfasst und zur Familie der Hyacinthaceae (Hyazinthengewächse) gehört.

Merkmale

Wuchs

Die Stauden sind vergleichsweise schnellwüchsig und werden 20 bis 50 Zentimeter hoch. Die Wuchsbreite beträgt 10 bis 30 Zentimeter.

Blätter

Oncostema peruviana ist sommergrün. Die einfachen, mittelgrünen Blätter sind grundständig. Sie sind lanzettlich, ganzrandig und parallelnervig. Die Blätter haben eine kahle Oberfläche.

Blüten und Früchte

Von Mai bis Juni trägt Oncostema peruviana blaue radförmig sechszählige Blüten die in Trauben angeordnet sind.

Die Stauden bilden fachspaltige Kapseln.

Wurzelsystem

Verbreitung

Oncostema peruviana stammt aus Nordwest-Afrika, von der Apenninenhalbinsel und der Iberischen Halbinsel. Die Pflanzen sind nach dem Bundesnaturschutzgesetz vom 1. Februar 2001 geschützt.

Standort

Die Stauden bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Standort auf trockenen bis frischen Böden. Das Substrat sollte kiesig-lehmig sein. Sie vertragen Temperaturen bis -12°C (WHZ 8).

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Gehölz (meist sehr humusreicher Boden)

Verwendung

Geeignet für Auswildern, Naturgärten und für Beete und Rabatten.

Pflege und Vermehrung

  • Verwelkte Blüten entfernen.
  • Das Laub nach der Blüte stehenlassen damit die Pflanze Kraft für das kommende Jahr sammeln kann.
  • Im Spätsommer 8 Zentimeter tief pflanzen.

Vermehrung durch Aussaat im Frühbeetkasten bei Samenreife oder durch Brutzwiebeln im Spätsommer.

Für Kultur in Töpfen relativ große, tiefe Töpfe ab ca. 2 Liter verwenden. 5 bis 8 ausgewachsenen Zwiebeln pro Topf legen. Relativ schweres, nährstoffreiches Substrat verwenden. Beginnt bereits im Herbst zu treiben. Ab Austrieb bis nach der Blüte reichlich gleichmäßig gut feucht halten. Bei trockener Kultur - wie in der Literatur oft empfohlen- erfolgt deutlich schwächere Entwicklung und wenig Blüten im Folgenjahr. Zum Einziehen dann trockener halten.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Deformierte und verfärbte Blüten und Blätter deuten auf eine Viruserkrankung hin. Befallene Pflanzen sollten entfernt werden. Desweiteren sollte die Ausbreitung durch Insekten verhindert werden.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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