Origanum majorana

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Origanum majorana L.

Lamiaceae

Lebensform: Halbstrauch
Verwendung: Nutzpflanze

Standort: Sonne   7

Bodenfeuchte: frisch bis Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: steiniger Lehm

Blattstand: gegenständig
Blatt: Immergrün

Blattform: elliptisch

Blattgliederung: einfach

Blütenform: Lippenblüte
Frucht: Klausenfrucht

N999D / ffffff 

Knospenanordnung: Ähre

Blüte: einfach
Blütenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Lamiidae
Superordo:
Lamianae
Ordo:
Lamiales
Subordo:
Lamiineae

Origanum majorana, umgangssprachlich Majoran, ist ein aufrecht wachsender Halbstrauch mit aromatischem Laub, der oft als Ein- oder Zweijährige kultiviert wird.

Namensherkunft

Origanum majorana wurde 1753 von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Taxonomie

Origanum majorana ist eine Art aus der Gattung Origanum, die circa 64 bis 70 Arten umfasst und zur Familie der Lamiaceae (Lippenblütler) gehört.

Merkmale

Wuchs

Die Halbsträucher sind vergleichsweise schnellwüchsig und werden 50 bis 80 Zentimeter hoch. Die Wuchsbreite beträgt 10 bis 30 Zentimeter.

Holz und Rinde

Blätter

Origanum majorana ist immergrün. Die einfachen, mittelgrünen Blätter sind gegenständig angeordnet. Sie sind elliptisch, ganzrandig und gestielt. Die Blätter haben eine kahle Oberfläche.

Blüten und Früchte

Von Juni bis Juli trägt Origanum majorana weiße Lippenblüten die in Ähren angeordnet sind. Die Pflanzen sind zwittrig.

Die Halbsträucher bilden Klausenfrüchte.

Wurzelsystem

Verbreitung

Origanum majorana stammt aus Nord-Afrika, von Zypern, der Arabischen Halbinsel, aus Südwest-Asien und Indien und ist in Korsika, Italien, der Schweiz und auf der Balkanhalbinsel eingebürgert.

Standort

Die Halbsträucher bevorzugen einen sonnigen Standort auf frischen bis feuchten Böden. Das Substrat sollte kiesig-lehmig sowie vergleichsweise mager sein und einen pH-Wert zwischen 8 und 9,5 aufweisen. Sie vertragen Temperaturen bis -18°C (WHZ 7).

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Freiflächen

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: zeitweise trockene Böden

Verwendung

Der Zierwert von Origanum majorana entsteht vor allem durch den Duft. Geeignet für Steingärten und für Balkon oder Terrasse, außerdem geeignet als Kübelpflanze und als Bienenweide.

Pflege und Vermehrung

Grundsätzlich sind die Pflanzen als wenig pflegeintensiv einzustufen.

  • Für einen kompakten Wuchs im Frühjahr abgeblühte Triebe zurückschneiden.

Vermehrung durch Aussaat im Frühjahr bei 13 °C. Außerdem Vermehrung durch Stecklinge im Frühjahr.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Honigtau, Gallen oder gekräuselte Blätter deuten auf einen Befall durch Blattläuse hin. Abhilfe schafft ein Insektizid oder biologische Schädlingsbekämpfung, zum Beispiel mit Schlupfwespen oder räuberischen Mücken.

Feine Spinnweben auf den Pflanzen deuten auf einen Befall durch die Rote Spinnmilbe hin. Diese saugenden Insekten treten vor allem in Gewächshäusern auf und können mit Insektiziden oder Raubmilben bekämpft werden.

Plötzliche Welke oder fahlgrüne Verfärbungen deuten auf einen Pilzbefall (Phytophthora-Wurzelfäule) hin. Befallene Pflanzen sollten entfernt werden. Vorbeugend sollten Staunässe und Überdüngung vermieden werden.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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