Origanum vulgare subsp. hirtum

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Origanum vulgare subsp. hirtum (Link) Ietsw.

Lamiaceae

Lebensform: Staude
Verwendung: Nutzpflanze

Standort: Sonne   8

Bodenfeuchte: frisch bis Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: steiniger Lehm

Blattstand: gegenständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: eiförmig

Blattgliederung: einfach

Blütenform: Lippenblüte
Frucht: Klausenfrucht

N999D / ffffff 

Knospenanordnung: Ähre

Blüte: einfach
Blütenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: buschig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Lamiidae
Superordo:
Lamianae
Ordo:
Lamiales
Subordo:
Lamiineae

Origanum vulgare subsp. hirtum, umgangssprachlich Borstiger Gewöhnlicher Dorst, ist eine buschige Staude mit sehr aromatischen dunkelgrünen Blättern.

Namensherkunft

Origanum vulgare subsp. hirtum wurde bereits von Johann Heinrich Friedrich Link beschrieben und benannt, aber erst von J.H. Ietswaart in die heute gültige Systematik eingeordnet.

Taxonomie

Origanum vulgare subsp. hirtum ist eine Unterart aus der Gattung Origanum, die circa 64 bis 70 Arten umfasst und zur Familie der Lamiaceae (Lippenblütler) gehört.

Merkmale

Wuchs

Die Stauden haben einen buschigen Wuchs und werden 30 bis 70 Zentimeter hoch. Die Wuchsbreite beträgt 30 bis 50 Zentimeter.

Blätter

Origanum vulgare subsp. hirtum ist sommergrün. Die einfachen, grünen Blätter sind gegenständig angeordnet. Sie sind eiförmig, ganzrandig und gestielt. Die Blätter haben eine weich behaarte Oberfläche.

Blüten und Früchte

Von Juli bis September trägt Origanum vulgare subsp. hirtum weiße Lippenblüten die in Ähren angeordnet sind. Die Pflanzen sind zwittrig.

Die Stauden bilden Klausenfrüchte.

Wurzelsystem

Die Pflanzen bilden Rhizome.

Verbreitung

Origanum vulgare subsp. hirtum stammt aus der Türkei, von der Balkanhalbinsel und der Apenninenhalbinsel.

Standort

Die Stauden bevorzugen einen sonnigen Standort auf frischen bis feuchten Böden. Das Substrat sollte kiesig-lehmig sowie vergleichsweise mager sein und einen pH-Wert zwischen 6,5 und 7,5 aufweisen. Sie vertragen Temperaturen bis -12°C (WHZ 8).

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Beet (nährstoffreicher Boden)
  • Steinanlagen

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: zeitweise trockene Böden

Verwendung

Der Zierwert von Origanum vulgare subsp. hirtum entsteht vor allem durch den Duft. Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 30 Zentimetern, am besten kommen die Stauden in Gruppen von 5 bis 10 Stück zur Geltung. Geeignet für Steingärten, Dachbegrünung, Beete und Rabatten und für Balkon oder Terrasse, außerdem geeignet als Bodendecker und als Bienenweide.

Pflege und Vermehrung

Grundsätzlich sind die Pflanzen als wenig pflegeintensiv einzustufen.

  • Für einen kompakten Wuchs im Frühjahr abgeblühte Triebe zurückschneiden.

Vermehrung durch Aussaat im Frühjahr bei 13 °C. Außerdem Vermehrung durch Stecklinge im Frühjahr.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Honigtau, Gallen oder gekräuselte Blätter deuten auf einen Befall durch Blattläuse hin. Abhilfe schafft ein Insektizid oder biologische Schädlingsbekämpfung, zum Beispiel mit Schlupfwespen oder räuberischen Mücken.

Feine Spinnweben auf den Pflanzen deuten auf einen Befall durch die Rote Spinnmilbe hin. Diese saugenden Insekten treten vor allem in Gewächshäusern auf und können mit Insektiziden oder Raubmilben bekämpft werden.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

Non-commercial Links

es:Origanum vulgare subsp. hirtum

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