Origanum syriacum

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Origanum syriacum L.

Lamiaceae

Lebensform: Halbstrauch
Verwendung: Nutzpflanze

Standort: Sonne   8

Bodenfeuchte: frisch bis Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: steiniger Lehm

Blattstand: gegenständig
Blatt: Immergrün

Blattform: eiförmig

Blattgliederung: einfach

Blütenform: Lippenblüte
Frucht: Klausenfrucht

N999D / ffffff 

Knospenanordnung: Ähre

Blüte: keine Angabe
Blütenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Lamiidae
Superordo:
Lamianae
Ordo:
Lamiales
Subordo:
Lamiineae

Origanum syriacum ist ein aufrecht wachsender Halbstrauch, dessen aromatische Blätter ein wichtiges Gewürz in der traditionellen libanesischen Küche sind.

Namensherkunft

Origanum syriacum wurde 1753 von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Taxonomie

Origanum syriacum ist eine Art aus der Gattung Origanum, die circa 64 bis 70 Arten umfasst und zur Familie der Lamiaceae (Lippenblütler) gehört.

Merkmale

Wuchs

Die Halbsträucher werden 30 bis 50 Zentimeter hoch.

Holz und Rinde

Blätter

Origanum syriacum ist immergrün. Die einfachen, mittelgrünen Blätter sind gegenständig angeordnet. Sie sind eiförmig, ganzrandig und gestielt.

Blüten und Früchte

Von Juni bis September trägt Origanum syriacum weiße Lippenblüten die in Ähren angeordnet sind.

Die Halbsträucher bilden Klausenfrüchte.

Wurzelsystem

Verbreitung

Origanum syriacum stammt aus der Türkei, Israel und Jordanien, Syrien, dem Libanon und von Zypern.

Standort

Die Halbsträucher bevorzugen einen sonnigen Standort auf frischen bis feuchten Böden. Das Substrat sollte kiesig-lehmig und vergleichsweise mager sein. Sie vertragen Temperaturen bis -12°C (WHZ 8).

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: zeitweise trockene Böden

Verwendung

Geeignet für Balkon oder Terrasse.

Pflege und Vermehrung

Grundsätzlich sind die Pflanzen als wenig pflegeintensiv einzustufen.

  • Für einen kompakten Wuchs im Frühjahr abgeblühte Triebe zurückschneiden.

Vermehrung durch Aussaat im Frühjahr bei 13 °C. Außerdem Vermehrung durch Stecklinge im Frühjahr.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Honigtau, Gallen oder gekräuselte Blätter deuten auf einen Befall durch Blattläuse hin. Abhilfe schafft ein Insektizid oder biologische Schädlingsbekämpfung, zum Beispiel mit Schlupfwespen oder räuberischen Mücken.

Feine Spinnweben auf den Pflanzen deuten auf einen Befall durch die Rote Spinnmilbe hin. Diese saugenden Insekten treten vor allem in Gewächshäusern auf und können mit Insektiziden oder Raubmilben bekämpft werden.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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