Orostachys spinosa

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Orostachys spinosa (L.) Sweet

Crassulaceae

Lebensform: Ein- oder<br> Zweij&auml;hrige

Standort: Sonne   10

Bodenfeuchte: frisch bis Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: steiniger Lehm

Blattstand: rosettig
Blatt: Sommergr&uuml;n

Blattform: verkehrt<br>eilanzettlich

Blattgliederung: einfach

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>f&uuml;nfz&auml;hlig
Frucht: Balgfrucht

150B / c3d238 

Knospenanordnung: Traube

Bl&uuml;te: keine Angabe
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Rosidae
Superordo:
Saxifraganae
Ordo:
Saxifragales

Orostachys spinosa ist eine Sukkulente und gehört zu den Ein- und Zweijährigen.

Namensherkunft

Orostachys spinosa wurde bereits von Carl Linnaeus beschrieben und benannt, aber erst 1830 von Robert Sweet in die heute gültige Systematik eingeordnet.

Taxonomie

Orostachys spinosa ist eine Art aus der Gattung Orostachys, die circa 12 bis 27 Arten umfasst und zur Familie der Crassulaceae (Dickblattgewächse) gehört.

Merkmale

Wuchs

Die Pflanzen werden 10 bis 30 Zentimeter hoch.

Blätter

Orostachys spinosa ist sommergrün. Die einfachen, graugrünen Blätter sind in Rosetten angeordnet. Sie sind verkehrt eilanzettlich, ganzrandig und sitzend.

Blüten und Früchte

Von Juni bis Juli trägt Orostachys spinosa hellgrüne radförmig fünfzählige Blüten die in Trauben angeordnet sind.

Die Pflanzen bilden Balgfrüchte.

Wurzelsystem

Verbreitung

Orostachys spinosa stammt aus dem europäischen Russland (Weißrussland, Ukraine, Moldawien, Krim), Westsibirien (bis zum Jenissei), Ostsibirien, Xin-Jiang, Zentralasien, der Mongolei und Tibet.

Standort

Die Pflanzen bevorzugen einen sonnigen Standort auf frischen bis feuchten Böden. Das Substrat sollte kiesig-lehmig und vergleichsweise mager sein. Sie vertragen Temperaturen nur über mindestens 1°C (WHZ 10). Bei der Topfkultur empfiehlt sich Kakteenerde.

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Steinanlagen

Verwendung

Geeignet für Steingärten.

Pflege und Vermehrung

  • Die Pflanzen brauchen bei Spätfrost Winterschutz.
  • Für gesundes Wachstum alle zwei Monate während des Wachstums Volldüngerlösung in halber Konzentration geben.
  • Im Sommer reichlich gießen, im Winter wenig gießen.

Vermehrung durch Aussaat oder durch Teilung.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Honigtau, Gallen oder gekräuselte Blätter deuten auf einen Befall durch Blattläuse hin. Abhilfe schafft ein Insektizid oder biologische Schädlingsbekämpfung, zum Beispiel mit Schlupfwespen oder räuberischen Mücken.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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