Oxalis tuberosa

Aus Hortipedia
Wechseln zu: Navigation, Suche

Hortipedia Commons %LABEL_PRINTING QR Code

Oxalis tuberosa Molina

Oxalidaceae

Lebensform: Staude
Verwendung: Nutzpflanze

Standort: Sonne - Standort: Halbschatten   7

Bodenfeuchte: frisch bis Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: sandiger Lehm - Bodenart: steiniger Lehm

Blattstand: wechselständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: abgeflacht

Blattgliederung: gefingert

Blütenform: trichterförmig
Frucht: fachspaltige Kapsel

3A / f8da21 

Knospenanordnung: Zyme

Blüte: keine Angabe
Blütenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Rosidae
Superordo:
Geranianae
Ordo:
Oxidales

Oxalis tuberosa, umgangssprachlich Peruanischer Sauerklee, ist eine Staude.

Namensherkunft

Oxalis tuberosa wurde 1782 von Giovanni Ignazio Molina beschrieben und benannt.

Taxonomie

Oxalis tuberosa ist eine Art aus der Gattung Oxalis, die circa 310 bis 810 Arten umfasst und zur Familie der Oxalidaceae (Sauerkleegewächse) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Oxalis acetosella.

Merkmale

Wuchs

Die Stauden werden 30 bis 40 Zentimeter hoch.

Blätter

Oxalis tuberosa ist sommergrün. Die Blätter sind gefingert und wechselständig angeordnet. Die abgeflachten Fiederblättchen sind gestielt und ganzrandig.

Blüten und Früchte

Oxalis tuberosa trägt gelbe, trichterförmige Blüten die in Zymen angeordnet sind.

Die Stauden bilden fachspaltige Kapseln.

Wurzelsystem

Verbreitung

Standort

Die Stauden bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Standort auf frischen bis feuchten Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig oder kiesig-lehmig und vergleichsweise nährstoffreich sein. Sie vertragen Temperaturen bis -18°C (WHZ 7).

Verwendung

Pflege und Vermehrung

  • Die Stauden im Herbst ausgraben und trocken und frostfrei überwintern.

Vermehrung durch Aussaat im Frühjahr bei 15 °C. Außerdem Vermehrung durch Teilung im Frühjahr.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Fraß- und Schleimspuren deuten auf ein Schneckenproblem hin. Regelmäßige Bodenbearbeitung und gute Hygiene wirkt vorbeugend. Bei Befall können Schneckenkorn oder Nützlinge (Fadenwürmer) eingesetzt werden. Auch das Absammeln der Schnecken in den Abendstunden hilft.

Braune, orange oder gelbliche Pusteln auf Sprossen oder Blattunterseiten werden wahrscheinlich durch Pilzbefall (Rost) hervorgerufen. Die befallenen Pflanzenteile sollten entfernt und ein Fungizid eingesetzt werden. Außerdem sollte die Belüftung verbessert und die Luftfeuchtigkeit verringert werden.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

Non-commercial Links

Das könnte Sie auch interessieren

Commercial Links