Paeonia lactiflora

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Paeonia lactiflora Pall.

Paeoniaceae

Lebensform: Staude
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne - Standort: Halbschatten   6

Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: sandiger Lehm - Bodenart: sandiger Ton

Blattstand: wechselständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: lanzettlich

Blattgliederung: gefingert

    

Blütenform: becherförmig
Frucht: Balgfrucht

N999D / ffffff 

Knospenanordnung: einzeln

Blüte: einfach
Blütenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: buschig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Ranunculopsida
Subclassis:
Ranunculidae
Superordo:
Ranunculanae
Ordo:
Paeoniales

Paeonia lactiflora, umgangssprachlich Chinesische Pfingstrose, ist eine buschige Wildstaude mit duftenden Blüten, die Elternteil einer großen Anzahl von Pfingstrosen-Züchtungen ist.

Namensherkunft

Paeonia lactiflora wurde 1776 von Peter Simon von Pallas beschrieben und benannt.

Taxonomie

Paeonia lactiflora ist eine Art aus der Gattung Paeonia, die circa 52 bis 57 Arten umfasst und zur Familie der Paeoniaceae (Pfingstrosengewächse) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Paeonia officinalis.

Merkmale

Wuchs

Die vergleichsweise schnellwüchsigen Stauden haben einen buschigen Wuchs und werden 50 bis 70 Zentimeter hoch. Die Wuchsbreite beträgt 0.8 bis 1 Meter.

Blätter

Paeonia lactiflora ist sommergrün. Die gefingerten, grünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Die lanzettlichen Fiederblättchen sind ganzrandig. Sie sind gestielt und haben Nerven, die in den Blattrand auslaufen. Die Blätter haben eine kahle Oberfläche. Im Herbst nehmen sie eine attraktive orange Färbung an.

Blüten und Früchte

Von Juni bis Juli trägt Paeonia lactiflora weiße becherförmige Blüten die einzeln angeordnet sind. Die Pflanzen sind zwittrig.

Von Sommer bis Herbst tragen die Stauden braune Balgfrüchte.

Wurzelsystem

Die Pflanzen bilden Knollen.

Verbreitung

Paeonia lactiflora stammt aus Ostsibirien, China, Tibet, der Mandschurei und Korea.

Standort

Die Stauden bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Standort auf feuchten Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig oder sandig-tonig und vergleichsweise nährstoffreich sein. Sie vertragen Temperaturen bis -23°C (WHZ 6).

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Beet (nährstoffreicher Boden)

Verwendung

Der Zierwert von Paeonia lactiflora entsteht vor allem durch den Duft. Geeignet für Bauerngärten, Staudenrabatten und für gemischte Rabatten, außerdem geeignet als Schnittblumen.

Pflege und Vermehrung

  • Alte Blätter im Herbst entfernen um die Vitalität der Pflanzen zu fördern.
  • Verwelkte Blüten entfernen.
  • Für gesundes Wachstum im Frühjahr Kompost geben.

Vermehrung durch Aussaat im Frühbeetkasten im Herbst. Bis zur Keimung kann einige Zeit vergehen. Außerdem Vermehrung durch Teilung im zeitigen Frühjahr.

Sorten

Giftigkeit

Sämtliche Pflanzenteile sind schwach giftig

Aeskulap  Bitte beachten Sie den Hinweis zu Gesundheitsthemen

Krankheiten und Schädlinge

Geschwüre am Holz deuten auf einen Befall durch Feuerbrand hin. Die befallenen Pflanzenteile sollten großzügig entfernt und vernichtet werden.

Blattflecken deuten auf eine Pilz- oder Bakterienerkrankung hin. Bakterielle Flecken sind eher eckig und gelb umrandet, Pilzflecken normalerweise rundlich mit einer Zone mit Fruchtkörpern. Die befallenen Teile sollten entfernt werden, bei einer Pilzerkrankung wird zusätzlich ein Fungizid eingesetzt.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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