Heliconia psittacorum

Aus Hortipedia
(Weitergeleitet von Papageien-Hummerschere)
Wechseln zu: Navigation, Suche

Hortipedia Commons %LABEL_PRINTING QR Code

Heliconia psittacorum L.f.

Heliconiaceae

Lebensform: Staude
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne - Standort: Halbschatten   10

Bodenfeuchte: feucht

Blattstand: grundständig
Blatt: Immergrün

Blattform: elliptisch

Blattgliederung: einfach

Blütenform: röhrenförmig
Frucht: Steinfrucht

28B / ff7117 

Knospenanordnung: Rispe

Blüte: keine Angabe
Blütenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Liliopsida
Subclassis:
Commelinidae
Superordo:
Zingiberanae
Ordo:
Musales

Heliconia psittacorum, umgangssprachlich Papageienblume, Papageien-Hummerschere, ist eine Staude.

Namensherkunft

Heliconia psittacorum wurde von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Taxonomie

Heliconia psittacorum ist eine Art aus der Gattung Heliconia, die circa 212 bis 224 Arten umfasst und zur Familie der Heliconiaceae (Heliconiengewächse) gehört.

Merkmale

Wuchs

Die Stauden werden 60 bis 200 Zentimeter hoch.

Blätter

Heliconia psittacorum ist immergrün. Die einfachen, grünen Blätter sind grundständig. Sie sind elliptisch, ganzrandig und gestielt.

Blüten und Früchte

Von April bis Juli trägt Heliconia psittacorum orange röhrenförmige Blüten die in Rispen angeordnet sind.

Die Stauden tragen blaue Steinfrüchte.

Wurzelsystem

Verbreitung

Heliconia psittacorum stammt aus Guyana, Brasilien, Paraguay und von den Westindischen Inseln.

Standort

Die Stauden bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Standort auf feuchten Böden. Sie vertragen Temperaturen nur über mindestens 1°C (WHZ 10). Bei der Topfkultur empfiehlt sich ein Mischung aus Humus, Rindenhäcksel und grobem Sand.

Im Sommer stehen die Pflanzen am besten ausreichend luftfeucht, vor direktem Sonnenlicht geschützt. Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: Staunässe

Verwendung

Die Stauden eignen sich zur Kultur im Warmhaus. Geeignet für den Wintergarten, außerdem geeignet als Kübelpflanze und als Schnittblumen.

Pflege und Vermehrung

  • Verwelkte Blätter entfernen, je nach Bedarf.
  • Für gesundes Wachstum monatlich während des Wachstums Volldüngerlösung geben.
  • Im Sommer mäßig gießen und regelmäßig besprühen, im Winter wenig gießen und weniger besprühen.
  • Die Temperatur sollte im Sommer bei 15 bis 20°C, im Winter bei 15 bis 20°C liegen.

Vermehrung durch Aussaat im Frühjahr oder durch Teilung im Frühjahr.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Feine Spinnweben auf den Pflanzen deuten auf einen Befall durch die Rote Spinnmilbe hin. Diese saugenden Insekten treten vor allem in Gewächshäusern auf und können mit Insektiziden oder Raubmilben bekämpft werden.

Wachsartige Fäden und Honigtau auf den Blättern und Sprossen deutet auf einen Befall durch Schmierläuse hin. Abhilfe schaffen Insektizide oder Nützlinge (Marienkäferlarven).

Fraß- und Schleimspuren deuten auf ein Schneckenproblem hin. Regelmäßige Bodenbearbeitung und gute Hygiene wirkt vorbeugend. Bei Befall können Schneckenkorn oder Nützlinge (Fadenwürmer) eingesetzt werden. Auch das Absammeln der Schnecken in den Abendstunden hilft.

Plötzliche Welke oder fahlgrüne Verfärbungen deuten auf einen Pilzbefall (Phytophthora-Wurzelfäule) hin. Befallene Pflanzen sollten entfernt werden. Vorbeugend sollten Staunässe und Überdüngung vermieden werden.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

Non-commercial Links

Das könnte Sie auch interessieren

Commercial Links