Betula papyrifera

Aus Hortipedia
(Weitergeleitet von Papier-Birke)
Wechseln zu: Navigation, Suche

Hortipedia Commons %LABEL_PRINTING QR Code

Betula papyrifera Marshall

Betulaceae

Lebensform: Baum
Verwendung: Nutzpflanze

Standort: Sonne - Standort: Halbschatten   4

Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: steiniger Lehm

Blattstand: wechselständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: eiförmig

Blattgliederung: einfach

         

Blütenform: keine Angabe
Frucht: Flügelnuss

III

3A / f8da21 

Knospenanordnung: keine Angabe

Blüte: keine Angabe
Blütenhabitus: keine Angabe

Kronenform: breit kegelförmig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Hamamelididae
Superordo:
Faganae
Ordo:
Corylales

Betula papyrifera, umgangssprachlich Gewöhnliche Papier-Birke, Papier-Birke, ist ein Baum.

Namensherkunft

Betula papyrifera wurde 1785 von Humphry Marshall beschrieben und benannt.

Taxonomie

Betula papyrifera ist eine Art aus der Gattung Betula, die circa 133 bis 211 Arten umfasst und zur Familie der Betulaceae (Birkengewächse) gehört.

Merkmale

Betula papyrifera - Rinde
Betula papyrifera - Zweige
Betula papyrifera - Stamm

Wuchs

Die Bäume sind vergleichsweise schnellwüchsig und kurzlebig. Sie werden 15 bis 20 Meter hoch und haben eine breit kegelförmige Krone. Hauptwachstumszeit ist im Frühjahr und im Sommer. Die Wuchsbreite beträgt 10 bis 15 Meter.

Holz und Rinde

Die Rinde ist weiß.

Blätter

Betula papyrifera ist sommergrün. Die einfachen, grünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Sie sind eiförmig und gezähnt. Die Blätter haben eine kahle Oberfläche. Die Belaubung der Pflanzen ist locker, im Herbst nehmen die Blätter eine attraktive gelbe bis orange Färbung an.

Blüten und Früchte

Im März trägt Betula papyrifera attraktive gelbe Blüten. Die Pflanzen sind diözisch, die Bestäubung erfolgt durch Fremdbestäubung durch den Wind.

Im Sommer tragen die Bäume zahlreiche braune Flügelnüsse die an der Pflanze verbleiben. Die Früchte sind sowohl essbar als auch sehr zierend.

Wurzelsystem

Die Pflanzen bilden flache Wurzeln.

Verbreitung

Betula papyrifera stammt aus Alaska, Kanada, dem Nordosten der USA, North Carolina, dem zentralen Nordosten der USA, den nördlichen Präriestaaten der USA, den Rocky Mountains und dem Nordwesten der USA.

Standort

Die Bäume bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Standort auf feuchten Böden. Das Substrat sollte kiesig-lehmig sein und einen pH-Wert zwischen 4,2 und 7,4 aufweisen. Für eine gute Entwicklung benötigen die Pflanzen eine Oberbodendicke von mindestens 61 Zentimetern. Sie vertragen Temperaturen bis -35°C (WHZ 4) und benötigen eine frostfreie Periode von mindestens 11 Wochen.

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Freiflächen

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • geringe Toleranz: sauerstoffarme Böden, zeitweise trockene Böden, kalkhaltige Böden
  • mittlere Toleranz: salzhaltige Böden
  • hohe Toleranz: Stadtklima

Verwendung

Der Zierwert von Betula papyrifera entsteht vor allem durch den attraktiven Herbstaspekt. Geeignet für Dachgärten, außerdem geeignet als Friedhofsgrün, Alleebaum, Kübelpflanze, Solitär, Verkehrsbegleitgrün und als Bienenweide. Aus wirtschaflicher Sicht eignen sich die Bäume zur Produktion von Papier. Die Pflanzen eignen sich gut zur Produktion von Feuerholz.

Pflege und Vermehrung

Grundsätzlich sind die Pflanzen als relativ pflegeintensiv einzustufen.

  • Nach Bedarf können die Pflanzen auf den Stock gesetzt werden.

Vermehrung durch Aussaat. Die Pflanzen sind Kaltkeimer, müssen also stratifiziert werden. Außerdem Vermehrung durch Stecklinge.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

Non-commercial Links

Das könnte Sie auch interessieren

Commercial Links