Paradisea lusitanica

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Paradisea lusitanica (Cout.) Samp.

Asparagaceae

Lebensform: Staude
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne - Standort: Halbschatten   7

Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: sandiger Lehm

Blattstand: grundständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: lineal

Blattgliederung: einfach

Blütenform: trichterförmig
Frucht: fachspaltige Kapsel

N999D / ffffff 

Knospenanordnung: Traube

Blüte: keine Angabe
Blütenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Liliopsida
Subclassis:
Liliidae
Superordo:
Lilianae
Ordo:
Asparagales

Paradisea lusitanica, umgangssprachlich Iberische Paradieslilie, ist eine elegante Staude mit reinweißen Blüten, die einen schönen Kontrast zu den gelben Staubbeuteln bilden.

Namensherkunft

Paradisea lusitanica wurde bereits von António Xavier Pereira Coutinho beschrieben und benannt, aber erst von Gonçalo António da Silva Ferreira Sampaio in die heute gültige Systematik eingeordnet.

Taxonomie

Paradisea lusitanica ist eine Art aus der Gattung Paradisea, die 2 Arten umfasst und zur Familie der Asphodelaceae (Affodillgewächse) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Paradisea hemeroanthericoides.

Merkmale

Wuchs

Die Stauden werden 50 bis 70 Zentimeter hoch.

Blätter

Paradisea lusitanica ist sommergrün. Die einfachen, mittelgrünen Blätter sind grundständig. Sie sind lineal und ganzrandig.

Blüten und Früchte

Von Juni bis August trägt Paradisea lusitanica weiße trichterförmige Blüten die in Trauben angeordnet sind.

Die Stauden bilden fachspaltige Kapseln.

Wurzelsystem

Verbreitung

Paradisea lusitanica stammt aus dem Norden Portugals und West-Spanien.

Standort

Die Stauden bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Standort auf feuchten Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig und vergleichsweise nährstoffreich sein. Sie vertragen Temperaturen bis -18°C (WHZ 7).

Verwendung

Geeignet für Auswildern, Naturgärten, Staudenrabatten und für gemischte Rabatten, außerdem geeignet als Schnittblumen.

Pflege und Vermehrung

Vermehrung durch Aussaat im Frühbeetkasten im Frühjahr oder durch Teilung nach der Blüte.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Fraß- und Schleimspuren deuten auf ein Schneckenproblem hin. Regelmäßige Bodenbearbeitung und gute Hygiene wirkt vorbeugend. Bei Befall können Schneckenkorn oder Nützlinge (Fadenwürmer) eingesetzt werden. Auch das Absammeln der Schnecken in den Abendstunden hilft.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

Non-commercial Links

es:Paradisea lusitanica

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