Parrotia persica

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Parrotia persica C.A.Mey.

Hamamelidaceae

Lebensform: Halbstrauch
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne   5

Bodenfeuchte: frisch

Bodenart: sandiger Lehm

Blattstand: wechselständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: elliptisch

Blattgliederung: einfach

                   

Blütenform: keine Angabe
Frucht: keine Angabe

40C / e7422b 

Knospenanordnung: Köpfchen

Blüte: keine Angabe
Blütenhabitus: keine Angabe

Kronenform: breitkronig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Hamamelididae
Superordo:
Hamamelidanae
Ordo:
Hamamelidales

Parrotia persica, umgangssprachlich Parrotie, ist ein ausladender Baum oder Großstrauch mit intensiver, lang anhaltender Herbstfärbung.

Namensherkunft

Parrotia persica wurde von Carl Anton von Meyer beschrieben und benannt.

Taxonomie

Parrotia persica ist die einzige Art in der Gattung Parrotia, die zur Familie der Hamamelidaceae (Zaubernussgewächse) gehört.

Merkmale

Parrotia persica - Blätter
Parrotia persica - Rinde
Parrotia persica - Stamm

Wuchs

Die Halbsträucher sind vergleichsweise langsamwüchsig und werden 5 bis 10 Meter hoch. Die Wuchsbreite beträgt 6 bis 10 Meter.

Holz und Rinde

Die Rinde ist abblätternd und schwarz.

Blätter

Parrotia persica ist sommergrün. Die einfachen, dunkelgrünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Sie sind elliptisch und gezähnt, gestielt und haben Nerven, die in den Blattrand auslaufen. Die Blätter haben eine kahle Oberfläche. Im Herbst nehmen sie eine attraktive orange, kräftig orange, rote bis dunkelrote Färbung an.

Blüten und Früchte

Von März bis April trägt Parrotia persica lachsrote, in Köpfchen angeordnete Blüten. Die Pflanzen sind zwittrig, die Bestäubung erfolgt durch Fremdbestäubung durch den Wind.

Im Herbst bilden die Halbsträucher braune Früchte.

Wurzelsystem

Die Pflanzen bilden flache Wurzeln.

Verbreitung

Parrotia persica stammt aus dem Norden des Irans.

Standort

Die Halbsträucher bevorzugen einen sonnigen Standort auf frischen Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig sowie vergleichsweise nährstoffreich sein und einen pH-Wert zwischen 8 und 10 aufweisen. Sie vertragen Temperaturen bis -29°C (WHZ 5).

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Freiflächen

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • hohe Toleranz: Stadtklima

Verwendung

Der Zierwert von Parrotia persica entsteht vor allem durch den Duft. Geeignet für Gehölzrabatten, außerdem geeignet als Alleebaum und als Solitär.

Pflege und Vermehrung

  • Je heller der Standort desto besser die Entwicklung der Herbstfärbung.
  • Auf sauren Böden erfolgt eine bessere Entwicklung der Herbstfärbung.
  • Für einen gesunden Wuchs im Spätwinter oder im zeitigen Frühjahr schiefe oder überkreuzt wachsende Äste entfernen.

Vermehrung • Aussaat im Frühbeetkasten im Herbst • Halbharte Stecklinge im Spätsommer • Grünstecklinge im Frühsommer


Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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